Isack Hadjar 3., aber Startplatz 8: «Würde gern noch eine Quali fahren»
Isack Hadjar (Red Bull Racing) fuhr im F1-Qualifying für den Bahrain-GP in Malaysia auf Platz 3. Wegen einer Strafe startet er als 8. ins Rennen. Warum der Franzose gern noch eine Quali fahren würde.
Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar wurde im Qualifying für den Großen Preis von Bahrain in Malaysia Dritter (geht allerdings wegen einer Motorenstrafe als Achter ins Rennen). Nach der Quali-Session, bei der sein Teamkollege Max Verstappen die Pole holte, war er aber trotzdem nicht ganz zufrieden – und das liegt nicht an der bevorstehenden Strafe, sondern daran, dass wohl noch mehr drin gewesen wäre. Hadjar: «Ich genieße es, einen der ersten drei Plätze erkämpft zu haben. Auch wenn es nicht mein bestes Qualifying war, ist es ein gutes Gefühl.»
Hadjar würde gern noch eine Quali fahren
Hadjar, für den es das erste Rennen in Sepang war: «Selbst nach drei Trainingssessions hatte ich das Gefühl, noch mehr Zeit auf der Strecke zu brauchen. Die Runden sind stark eingeschränkt, weil sich die Reifen so stark abnutzen. Mit jeder Komponente hat man quasi eine Runde, auf der man etwas lernen kann. Ich habe das Wochenende über gut gearbeitet, aber ich wünschte, es gäbe noch ein Qualifying, das ich fahren könnte, um die Balance des Autos zu verbessern.»
Und eine Feinheit hätte vielleicht die Dinge verändert: «Ich bin nicht zufrieden damit, wie wir die Session beendet haben. Es gab ein paar Probleme mit der Energiefreisetzung auf der letzten Runde. Es ist nicht wirklich alles zusammenzukommen. Aber mit dieser Leistung Dritter zu sein – normalerweise wäre ich damit Achter oder so. Also damit sollten wir schon glücklich sein.»
Auch generell – Hadjar hat gerade einen Lauf. Vor einer Woche in Baku war er von Platz 4 ins Rennen gegangen und am Ende Dritter geworden. Die drei GPs davor hatte Hadjar wegen einer Handgelenksverletzung verpasst. Es wirkt fast, als hätte die Verletzungspause ihn noch stärker gemacht.
Hadjar sagt aber: Es hat sich vor allem das Auto während seiner Abwesenheit verbessert. Der junge Franzose, der gerade seine zweite Formel-1-Saison fährt, sagt: «Das Auto läuft seit letzter Woche sehr gut, daher ist es schön, zu einem solchen Zeitpunkt zurückzukommen.»
Hadjar beobachtete: «Es fühlt sich definitiv an, als wäre ich in ein Auto gestiegen, das viel besser ist als in Budapest (sein letztes Rennen vor der Verletzung, Anm.). Wenn man ein paar Rennen nicht gefahren ist, merkt man en Unterschied viel stärker. Ich bin positiv überrascht vom Auto. Es gibt immer noch Dinge, die große Verbesserungen brauchen. Aber das Auto performt gut, also sind das gute Nachrichten. Aber ich bin überrascht, dass es auf einer Strecke mit so wenig Grip so gut funktioniert. Normalerweise funktioniert unser Auto auf solchen Kursen nicht so gut. Es ist gut, dass es in Baku und Sepang, auf zwei sehr unterschiedlichen Kursen, funktioniert.»
Trotzdem nur Start von Platz 8
Weil Isack Hadjar den Motor tauschen muss und damit übers erlaubte Kontingent hinausmuss, startet er aber nicht als Dritter in den GP, sondern nur von Platz 8. Hadjar: «Es ist ein bisschen bedauerlich. Wir müssen die Strafe auf dieser Strecke hinnehmen, auf der wir so schnell sind, aber von Platz 8 aus bin ich zuversichtlich, dass wir uns durch das Feld kämpfen und ein gutes Ergebnis erzielen können.»
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