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Daniel Ricciardo: «Noch nicht klar, was schief lief»

Während Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo den bitteren Ausfall im Russland-GP bedauerte, durfte sein Teamkollege Daniil Kvyat dank Kimi Räikkönens Zeitstrafe den fünften Rang bejubeln.

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Das Red Bull Racing-Duo Daniil Kvyat und Daniel Ricciardo erlebte einen sehr unterschiedliches Ende des 15. WM-Laufs in Sotschi. Während Kvyat, der die Ziellinie als Sechster kreuzte, dank Kimi Räikkönens Zeitstrafe den fünften Platz und zehn WM-Punkte bejubeln durfte, musste Ricciardo einen bitteren Ausfall hinnehmen.

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Kvyat erklärte nach getaner Arbeit zufrieden: "Ich glaube, ich habe heute das letzte Bisschen aus dem Auto herausgeholt. Ein derart kompliziertes Rennen mit dem fünften Platz und zehn WM-Punkten abzuschliessen, ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir können also zufrieden sein damit."

So ganz ohne Kritik kam der 21-Jährige aus Ufa dennoch nicht aus: "Im Nachhinein kann man sagen, dass wir eine noch bessere Strategie hätten wählen können, aber das kann man im Voraus nicht wissen und in dieser Hinsicht lernen wir ständig dazu. Ich freue mich über die vielen Fans, die heute an die Strecke gepilgert sind, um mich zu unterstützen. Das fühlt sich grossartig an und ich hoffe, dass es auch in Zukunft so sein wird.

Doch nicht nur die Fans, die ihren Lokalmatadoren unterstützten, bekamen von Kvyat ein Lob. Der Red Bull Racing-Pilot betonte: "Ich habe auch gesehen, dass die anderen Fahrer auch ihre Fans auf den Tribünen hatten, und über diese echte Leidenschaft der russischen Zuschauer freue ich mich ganz besonders. Es scheint, als ob immer mehr Leute in Russland mit dem Formel-1-Virus angesteckt werden, und das ist super. Ich freue mich nun schon auf das Rennen in Austin, denn ich bin überzeugt, dass uns die Strecke besser liegen sollte. Ich kann es kaum erwarten, die Highspeed-Kurven dort zu durchfahren."

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Im Gegensatz zum jungen Russen erlebte Ricciardo in Sotschi kein gutes Rennende. Der dreifache GP-Sieger fiel durch einen Defekt aus und erlärte: "Ich bin zufrieden mit meiner fahrerischen Leistung, aber es ist eine Schande, dass wir am Ende ohne Punkte nach Hause müssen. Die riskante Strategie ging auf und wir sahen richtig gut aus. Wir sind uns noch nicht sicher, was dann schief lief. Ich vermute, es war ein Problem mit der Aufhängung. Ausgangs der vierten Kurve spürte ich, dass etwas nicht stimmte. Ich berichtete dem Team gleich über Boxenfunk davon und es wies mich an, das Auto abzustellen."

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Der 26-Jährige aus Perth fügte an: "Das Team wird das Problem nun genau analysieren. Ich denke, nachdem unsere Erwartungen auf dieser Strecke wegen deren Charakteristik eher bescheiden waren, können wir uns freuen, dass wir gegen die schnelleren Williams- und Ferrari-Renner kämpfen und die Gegner eine ganze Weile hinter uns halten konnten."

Auch Teamchef Christian Horner bedauerte: "Das ist wirklich schade für Daniel, der bei der ersten Safety-Car-Phase das Risiko einging, einen frühen Boxenstopp einzulegen. Nach seinem Wechsel auf die härtere Reifenmischung machte er alles richtig und hielt schnellere Autos, wie den Williams von Valtteri Bottas oder den Ferrari von Kimi Räikkönen hinter sich. Erst als er beim Überrunden feststeckte, schaffte es Bottas an ihm vorbei. Kurz danach fiel Daniel aber ohnehin aus, wir glauben, dass ein Problem mit der Aufhängung den Stopp verursacht hat.

Der 41-jährige Brite schloss seine Analyse mit den Worten: "Als das Safety-Car zum zweiten Mal auf die Strecke kam, haben wir uns entschieden, bei Daniil eine etwas konservativere Strategie anzuwenden. Dass er durch Räikkönens Rückversetzung in seinem Heim-GP letztlich den fünften Platz feiern durfte, ist ein respektables Ergebnis."

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