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Fred Vasseur, Ferrari: «Brauchen richtig gute Gründe»

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist weiterhin skeptisch, wenn die Vergrösserung des Formel-1-Feldes zur Sprache kommt. Es reiche nicht, ein weiteres amerikanisches Team zu sein, betont er mit Blick auf Andretti Global.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Michael Andretti hat für seinen Traum, in die Formel 1 aufzusteigen, viel Aufwand betrieben und mit General Motors und Cadillac auch prominente Partner für das Projekt Andretti Global gefunden. Das freut die Formel-1-Verantwortlichen und auch Mohammed Ben Sulayem, Präsident des Autosport-Weltverbands FIA. Bei den aktuellen WM-Teilnehmern stösst die Idee, das Feld zu vergrössern, aber grösstenteils nicht auf Gegenliebe.

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Sie befürchten, dass sich das Preisgeld verringert, und gleichzeitig kein Mehrwert durch die Zulassung eines zusätzlichen Konkurrenten entsteht. Da hilft es auch nicht, dass Andrettis Formel-1-Projekt den Anteil der amerikanischen Teams erhöht. Schliesslich ist mit dem Rennstall von Gene Haas bereits ein Team in der Startaufstellung vertreten, das US-Wurzeln hat.

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur betont: "Ich vertrete die Ansicht, dass die zehn Teams, die jetzt dabei sind, grossen Aufwand betrieben haben, auch als es noch hart war, in der Startaufstellung zu stehen. Bei einigen ging es teilweise ums Überleben. Wenn wir jetzt also ein elftes Team zulassen, dann sollten richtig gute Gründe dafür bestehen."

"Ein amerikanisches Team zu sein, ist kein guter Grund. Denn einerseits haben wir dank Haas bereits einen US-Rennstall im Feld. Andererseits geht es vielmehr um die Fahrer als um die Teams, wenn man die Fans in einem Land für sich gewinnen will", stellt der Franzose klar. Er verweist auf den aktuellen Weltmeister Max Verstappen, der eine grosse Fangemeinde hat. "Man schaue sich an, was in den Niederlanden geschieht, dort ist die Formel 1 unfassbar populär und es gibt kein niederländisches Team, doch sie haben Max."

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"Wir sind in Nordamerika bereits erfolgreich, und wenn wir dort noch populärer sein wollen, müssen wir vielmehr einen amerikanischen Fahrer als ein Team haben, denke ich", führt Vasseur aus. "Wenn nun jemand mitmischen will, dann muss jeder im Fahrerlager davon profitieren. Ein weiterer WM-Teilnehmer muss einen Mehrwert erzeugen. Und ich denke nicht, dass die Nationalität eines Teams einen solchen darstellt."

WM-Stand (nach 9 von 22 Rennen)

Fahrer

01. Verstappen 229 Punkte

02. Pérez 148

03. Alonso 131

04. Hamilton 106

05. Sainz 82

06. Leclerc 72

07. Russell 72

08. Stroll 44

09. Ocon 31

10. Norris 24

11. Gasly 16

12. Hülkenberg 9

13. Albon 7

14. Piastri 5

15. Bottas 5

16. Zhou 4

17. Tsunoda 2

18. Magnussen 2

19. De Vries 0

20. Sargeant 0

Konstrukteurspokal

01. Red Bull Racing 377 Punkte

02. Mercedes 178

03. Aston Martin 175

04. Ferrari 154

05. Alpine 47

06. McLaren 29

07. Haas 11

08. Alfa Romeo 9

09. Williams 7

10. AlphaTauri 2

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Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

131

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

20

9

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

18

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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