Charles Leclerc erklärt: Deshalb hat er keine Angst vor Max Verstappen
Dass Max Verstappen ein ernstzunehmender Gegner ist, weiss auch Charles Leclerc. Dennoch hat er keine Bedenken, an der Seite des Ausnahmekönners zu fahren. Und das aus gutem Grund, wie er erklärt.
Max Verstappen und Charles Leclerc haben schon lange vor dem Formel-1-Aufstieg gegeneinander gekämpft, wie etwa das Video aus der gemeinsamen Kart-Zeit beweist, das im Netz immer wieder die Runde macht. Zu sehen ist ein sichtlich saurer Max Verstappen, der über die Fahrweise des Monegassen schimpfte, mit dem er nach dem Fallen der Flagge zusammengeraten war, während Leclerc das Aufeinandertreffen als normalen Rennzwischenfall bezeichnet.
Charles Leclercs Meinung über Max Verstappen hat sich geändert
Die Rivalität der beiden Ausnahmekönner sorgte auch in den folgenden Jahren für viel Unterhaltung bei den Zuschauern und einige Diskussionen zwischen den Streithähnen neben der Strecke. Und entsprechend gestaltete sich die Meinung der Rennfahrer über den jeweils anderen. Doch das ist Geschichte, wie Leclerc bei den Kollegen von «Sky Italia» betont hat.
«Unsere Beziehung ist im Laufe der Jahre gereift. Ich war überzeugt, dass er ein schlechter Mensch war, und er dachte dasselbe von mir. Aber jetzt hat sich unsere Beziehung verändert», beteuerte der Ferrari-Pilot, der aktuell den vierten Platz in der WM-Tabelle belegt – zwei Ränge vor Verstappen.
Starke Gegner bei Ferrari
Dass der vierfache Champion aus dem Red Bull Racing Team eines Tages sein Teamkollege sein könnte, bereitet Leclerc keine Kopfzerbrechen. Er lobte zwar: «Max ist ein aussergewöhnlicher Fahrer, der vier WM-Titel eingefahren hat.» Gleichzeitig stellte er aber auch klar, warum er den direkten Vergleich nicht fürchtet: «Ich hatte zum Glück die Chance, einige brillante Teamkollegen zu haben.»
Leclerc zählte auf: «Hamilton, Sebastian Vettel, Carlos Sainz – es macht mir also keine Angst, dass er eines Tages an meiner Seite fährt.» Und er fügte augenzwinkernd an: «Es wäre sogar eine grossartige Story, denn wir sind seit 2010 in allen Kart-Kategorien gegeneinander angetreten. Was ich davon halte, ihn bei Ferrari an meiner Seite zu haben? Lasst uns doch fürs Erste Lewis Hamilton geniessen.»
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