Honda reagiert auf Blamage mit Aston Martin 2026: Anderer Projektleiter
Aston Martin-Honda gehört zu den Verlierern der GP-Saison 2026: Auto zu spät fertig, Antriebseinheit eine Luftpumpe. Nun hat der japanische Konzern reagiert und den Projektleiter abgezogen.
Wer hätte das vor der Formel-1-Saison 2026 gedacht? Aston Martin-Honda, mit einem Budget eines Top-Teams, mit Adrian Newey, mit einer modernen Infrastruktur, dieses Aston Martin brachte es tatsächlich fertig, an den ersten zehn GP-Wochenenden der Saison nur einen kläglichen Punkt zusammen zu klauben, mit Fernando Alonso in Monaco. Und dieser Punkt war aufgrund zahlreicher Strafen von Konkurrenten so gut wie geschenkt.
Das stolze Aston Martin liegt in der Konstrukteurs-WM auf dem zweitletzten WM-Rang, nur Neuling Cadillac ist noch schlechter und ohne Punkte.
Rechtzeitig zum letzten Rennwochenende vor der Sommerpause brachten die Grünen ein verbessertes Modell auf die Bahn, mit welchem Fernando Alonso und Lance Stroll bessere Chancen erhalten sollen. Alonso sagte Dankeschön und wurde nach der Sommerpause in Zandvoort Neunter, nach einem bärenstarken Rennen.
Es folgte eine weitere Klatsche in Monza, wo Aston Martin-Honda auf den Geraden erschreckend langsamer war als die Gegner. Auch beim Heim-GP in Madrid war für den scheinbar ewig jungen Fernando Alonso kein Blumentopf zu gewinnen.
Nach dem Madring-GP hat die Honda Racing Corporation (HRC) bestätigt: Tetsushi Kakuda wird als Projektleiter der Formel-1-Antriebseinheit abgezogen, sein Stellvertreter Yoichiro Fukao übernimmt.
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