Nico Hülkenberg (Audi) zu Monaco: «Wird eine Extra-Challenge im Q1»
Vor dem Monaco-GP in der Formel 1 erklärt Audi-Pilot Nico Hülkenberg, was in diesem Jahr mit neuem Reglement und neuem, größerem Starterfeld anders werden wird beim Rennen im Fürstentum.
Heim-Wochenende für Audi-Pilot Nico Hülkenberg in der Formel 1! Für den deutschen Piloten ist das Monaco-Rennwochenende ein Heimrennen. Hülkenberg ist Wahl-Monegasse, lebt mit seiner Familie im Fürstentum. Jetzt der Grand Prix in den heimischen Straßen.
Diesmal ist aber ein nicht ganz unwichtiges Detail anders als in den Vorjahren: Die Autos sind nach einem komplett neuen Reglement entworfen. Entsprechend sind sie etwas kleiner und leichter als im Vorjahr – potenziell gut für den engen Kurs durch die Straßenschluchten von Monaco. Und dann ist ja noch das neue Energiemanagement, das für die neuen Motoren und den höheren Batterieanteil nötig ist.
Wendiger und agiler mit neuem F1-Reglement?
Hülkenberg erwartet aber ein «nicht viel anderes» Rennwochenenden als in den Vorjahren. «Mit den etwas kleineren Autos, was die Dimensionen angeht, und mit den leichteren Autos glaube ich, dass es dieses Jahr etwas wendiger und agiler wird bei niedrigen Geschwindigkeiten. Was die Energie angeht, ist es hier weniger kritisch. Da würde ich also keine Probleme vorhersagen.» Wegen der vielen Bremszonen und wenigen Geraden dürfte das Aufladen der Batterie kein Problem sein.
Im Q1 wird es besonders voll
Einzige wirkliche Veränderung in der Saison 2026 laut dem Deutschen: Mit nun 22 statt wie zuvor 20 Autos wird es im Q1 noch enger als sonst, wenn die Jagd auf die schnellsten Rundenzeiten in die heiße Phase geht. Hülki: «Es wird dieses Jahr eine Extra-Challenge im Q1.»
Hülkenberg ist in dieser Saison bislang noch punktlos. Der Saisonstart mit Audi war ein schwerer: Mit vielen immer wieder unterschiedlichen Kinderkrankheiten am Boliden fiel der Deutsche mehrfach aus oder konnte nicht ins Rennen starten. In Monaco lautet das Ziel daher klar: Zählbares. Hülkenberg: «Wir wollen am Sonntag natürlich versuchen, Punkte auf unter Konto zu bekommen.» Sein brasilianischer Teamkollege Gabriel Bortoleto kommt bislang auf sechs Punkte.
Immerhin: Die Streckencharakteristik mit viel Möglichkeiten für Energierückgewinnung könnte der deutschen Mannschaft in die Karten spielen, so Hülkenberg.
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