Vier Strafen: So sieht die Startaufstellung fürs F1-Rennen in Baku aus
Vor dem Formel-1-Rennen in Baku wurde die Startaufstellung wegen vier Strafen umgebaut. Zwei davon wurden erst nach der Qualifikation ausgesprochen. Insgesamt wurden 58 Plätze Strafe vergeben.
Gleich vier Strafen insgesamt bauen die Startaufstellung für den Aserbaidschan-GP um: Zwei Strafen, die von den Rennkommissaren nach dem Qualifying ausgesprochen wurden. Und zwei Strafen, die auf einen Tausch von Komponenten am Auto über das erlaubte Kontingent hinaus zurückgehen. Schauen wir uns das mal Strafe für Strafe an.
Carlos Sainz verliert 5 Plätze
Beginnen wir mit der signifikantesten Veränderung: Carlos Sainz, der eigentlich im Qualifying von Baku seinen ersten Top-10-Startplatz der Saison herausgefahren hatte, startet doch nur von Platz 14. Bitter für den Williams-Piloten, der in der Quali mit dem Einzug ins Q3 eine kleine Sensation vollbracht hatte.
Sainz wird von Platz 9 auf 14 zurückgestuft, also um fünf Positionen. Grund dafür ist, dass er unter gelber Flagge nicht verlangsamt hat. Kurz vor Ende des Q3 war kurz Gelb, doch Sainz ging nicht genug vom Gas, obwohl er die gelben Flaggen wahrgenommen hatte, wie er später zugab (er sagte, das Auto, was Gelb ausgelöst habe, sei nicht mehr in der Auslaufzone gewesen, entsprechend hatte er mit Aufhebung der gelben Flagge gerechnet – das knapp zusammengefasst).
Sergio Perez verliert 3 Plätze – theoretisch
Auch Sergio Perez (Cadillac) wird strafversetzt, allerdings im hinteren Teil des Feldes. Ihm wurden drei Positionen Strafe wegen Behinderung von Oscar Piastri im Q1 in den Kurven 18, 19 und 20 aufgebrummt. Sergio Perez hatte sich für Startplatz 20 qualifiziert, kann aber wegen der beiden Aston Martin (siehe unten) nicht weiter nach hinten fallen. Entsprechend bleibt es für den Mexikaner bei Startplatz 20. Gute Neuigkeiten aber für Perez-Kollege Valtteri Bottas: Er hatte es in der Quali nur auf Rang 22 geschafft, rückt durch die Strafen vor ihm aber auf Startplatz 19 vor.
Fernando Alonso 30 Plätze zurück, Lance Stroll 20
Aston Martin startet von ganz hinten in den Aserbaidschan-GP. Soweit nichts Neues – diesmal liegt das aber nicht (nur) an der sportlichen Performance, sondern an Strafen. In beiden Autos tauschte Aston Martin Teile.
Alonso kassiert dafür 30 Plätze Strafe, Stroll 20. Alonso tauschte Verbrennermotor, Turbolader und eine Zusatzkomponente der Antriebseinheit. Dafür gab’s in Summe 25 Plätze. Dann tauschte er später auch noch die gesamte Antriebseinheit (plus 5). Stroll tauschte Turbolader, Batterie, Kontrollelektronik und eine Zusatzkomponente der Antriebseinheit. Dafür gab’s in Summe 20 Plätze.
An der Spitze bleibt alles gleich: George Russell weiterhin von Pole nach seiner Fabelrunde aus dem Q3, gefolgt von Charles Leclerc auf Platz 2. Die komplette Startaufstellung finden Sie unter dem Artikel.
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