Superbike WM • Neu
Jack Miller will in Australien Rennen fahren – Yamaha prüft die Regeln
Das erste Rennen der Sportbike-WM 2026 in Cremona wurde von Kawasaki-Pilot Xavi gewonnen, der damit den Druck auf seinen Markenkollegen und WM-Leader David Salvador erhöht.
Cremona ist das siebte von acht Rennwochenenden der neuen Sportbike-WM. Im Qualifying am Freitag beendete Yamaha-Pilot Carter Thompson die Pole-Serie von WM-Leader David Salvador, der viermal in Folge vom vordersten Startplatz in das erste Rennen ging – als Zweiter in Reihe 1 ist die Ausgangssituation des Kawasaki-Piloten aber nicht wesentlich schlechter. Triumph-Pilot Fenton Seabright.
Bei Rennstart um 13:00 Uhr zeigte das Thermometer angenehme 23 Grad Celsius. Das Rennen ging über zwölf Runden. Den Sprint zur ersten Kurve gewann Atigas, der vor Seabright und Thompson als Führender in die erste Kurve einbog. In den ersten Kurven ging es munter zu. Aber es blieb bei leichten Berührungen. Artigas kam mit zwei Motorradlängen Vorsprung auf Thompson und Suzuki-Pilot Ferre Fleerackers aus der ersten Runde. Salvador nur auf Position 6.
Mit der schnellsten Rennrunde 1:36,667 min übernahm Fleerackers anschließend die Führung, aber das Feld blieb dicht beieinander und auf der nächsten Geraden wurde der Belgier von Thompson und Artigas wieder auf Platz 3 durchgereicht.
Nach drei Runden setzte sich eine Gruppe von fünf Piloten leicht ab. Salvador hielt sich im Pulk geschickt aus allen Scharmützeln heraus. Als die Top-3 sich aus dem Staub machen wollten, legte der Spanier einen Gang zu und kämpfte sich in die Spitzengruppe.
Bei Halbzeit führte Seabright das Feld an, aber die Positionen änderten sich in jeder Kurve und jeder Ausreißversuch wurde vereitelt. Konstant vorn dabei die WM-Rivalen Salvador und Artigas.
Im letzten Renndrittel fuhren Artigas, Salvador, Harrison Dessoy (Triumph), Seabright und Thompson noch immer innerhalb von nur 0,8 sec. Der Yamaha-Pilot schien mittlerweile die größte Mühe zu haben, die Pace der Spitze mitzugehen.
Drei Runden vor dem Ende rollte Loris Veneman mit einem Motorschaden aus. Der Niederländer reagierte geistesgegenwärtig und steuerte seine Kawasaki schnell neben die Piste.
Vorn hatte Alvaro Fuertes (Kawasaki) aufgeschlossen und mischte im Kampf um den Sieg mit. Mit einem perfekten Timing erhöhte Artigas die Pace und ging mit ein paar Metern Vorsprung in die letzte Runde. Geschickt verhinderte der Spanier jeden Überholversuch und sicherte sich den Sieg. Als Zweiter kreuzte Dessoy die Ziellinie, Salvador wurde Dritter. In der Gesamtwertung verkürzte Artigas auf 21 Punkte Rückstand auf Salvador.
Yamaha-Pilot Thompson brachte ein weiteres Top-5-Finish ins Ziel. Für Suzuki-Ass Fleerackers reichte es am Ende doch nur zu Platz 7. Ausgerechnet beim Heimrennen spielte Aprilia keine Rolle: Matteo Vannucci enttäuschte als 13.
Für Honda (Taiyo Aksu/24.) und Kove (Benat Fernandez/25.) reichte es nicht für die Punkteränge.
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