Isack Hadjar vor Renn-Comeback in Baku: So geht es seinem Handgelenk
Isack Hadjar ist endlich zurück im Formel-1-Cockpit! Der Red Bull Racing-Pilot kehrt in Baku nach einer Verletzung zurück. Der Franzose erklärt, wie es dem Handgelenk geht und wie die Genesung lief.
Was für ein Rennwochenende für Isack Hadjar – und noch ist kein einziger Rennkilometer gefahren worden. Am Dienstagmorgen vor dem Aserbaidschan-GP war klar: Hadjar fährt dieses Rennwochenende nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder. Und am Morgen des Medientags in Baku (ausnahmsweise schon am Mittwoch) machten Hadjar und Red Bull Racing offiziell:
Hadjar doppelt froh in Baku
Isack Hadjar wirkte am Mittwoch in der Pressekonferenz vor dem Rennen im besten Sinne beeindruckt von den Geschehnissen vor dem Rennwochenende. Der Franzose sagte fast erstaunt: «Das letzte Mal, dass ich die Hände auf dem Lenkrad hatte, war in Ungarn.» Das war der letzte GP vor der Sommerpause. Im Sommer verletzte er sich – ist jetzt aber wieder bereit und zurück – und auch noch mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Mit einem seligen Lächeln sagte Hadjar: «Alles ist super.»
Was hat ihm am meisten gefehlt? Hadjar: «Der Wettbewerb, der Druck und der Kampf auf der Strecke. Wenn man aussteigt, merkt man, dass das Leben etwas flach und langweilig ist und man will einfach nur zurückkommen. Es waren ein paar frustrierende Wochen. Also ist es sehr schön, zurückzukommen und wieder kämpfen zu können.»
Kleiner Bruch, keine OP
Was genau ist denn eigentlich mit seinem Handgelenk gewesen? Hadjar erklärte: «Es ist ein kleiner Bruch außerhalb des Handgelenks. Es ist einfach ein langer Heilungsprozess. Ich brauche keine Operation oder so, es ist alles natürlich, aber dauert etwas. Es tut schon noch ein bisschen weh, aber es sind jetzt sechs Wochen und es heißt, dass es stark genug ist, um dem Druck standzuhalten. Ich habe das im Simulator getestet und das lief gut. Das ist eine ähnliche Umgebung wie im Cockpit. Und mit dem Adrenalin auf der Strecke sollte das alles in Ordnung sein. Es ist gut genug, um zu fahren. Das ist alles, was ich brauche. Aber es ist definitiv ein herausfordernder Kurs für ein Comeback.»
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