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Trotz Geraden! Warum Audi-Rennleiter Allan McNish optimistisch für Baku ist

Die langen Vollgas-Geraden in Baku dürften das Audi-F1-Team eigentlich ins Hintertreffen bringen. Doch Rennleiter Allan McNish ist trotzdem zuversichtlich. Wo das deutsche Team punkten könnte.

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Für den Aserbaidschan-GP am Wochenende ist Audi-Rennleiter Allan McNish vorsichtig optimistisch, was das erste Rennen des Teams unter neuem Branding und mit eigenem Motor in Baku angeht. Der Schotte: «Wenn man sich die durchschnittliche Kurvengeschwindigkeiten in Baku ansieht, sowohl im ersten als auch im zweiten und dritten Sektor, sollte es ziemlich gut sein.» Soweit also so gut. Doch die Unterlegenheit im Motor kommt auf den Vollgas-Passagen des Stadtkurses auch zum Tragen. McNish: «Es ist keine Überraschung, dass unsere Schwäche dort auf der Geraden etwas stärker zum Tragen kommen wird, aber ich glaube, dass wir dort in einer recht vernünftigen Verfassung sein sollten.»

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Upgrades im Reisegepäck

Audi bringt neue Teile mit ans Kaspische Meer. Mit diesen Neuerungen sind die Deutschen aber nicht alleine. McNish ordnete ein: «Wir und natürlich auch andere Teams haben zu unterschiedlichen Zeitpunkten Upgrades in verschiedenen Bereichen eingeführt. Bei uns war das zuletzt in Österreich der Fall. Seitdem gab es zwar noch einige kleine Details, aber im Grunde war das Meiste in Spielberg. Wir müssen Schritt halten, zumal man sieht, dass das Renntempo von beispielsweise Pierre Gasly in Madrid sehr, sehr stark war und auch seine Pole-Position in Monza verdammt beeindruckend war. Aber aus dieser Perspektive müssen wir anfangen, Verbesserungen am Auto vorzunehmen, um unsere Position halten zu können. Mehr kann ich dazu nicht sagen.» Das wird sich aber mit Sicherheit im Laufe des Wochenendes zeigen.

Harte, intensive Phase steht bevor

Das Aserbaidschan-Wochenende ist der Auftakt zu einem zehrenden WM-Finale: «Diese Dreierkombination mit Baku, Malaysia und anschließend Singapur wird hart werden, daher denke ich, dass für alle Teams eine ziemlich harte, intensive Phase bevorsteht.» Danach folgen planmäßig ja noch zwei weitere Triple-Header.

McNish: «Baku ist das erste Rennen dieser Serie und ich glaube, es ist auch eines, das den meisten Leuten tatsächlich Spaß macht, ganz sicher den Fahrern. Ich denke, sie können sich darauf einlassen und richtig reingehen.» Die Strecke ist bei Fahrern und Fans beliebt.

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