Lando Norris nach Teamcrash: All das zählt nur, wenn ich gute Arbeit leiste
McLaren-Pilot Lando Norris übernimmt die Verantwortung nach dem durch ihn verursachten teaminternen Unfall im Formel-1-Sprint von Singapur. Der Weltmeister von 2025 findet klare Worte.
Große Reue bei Lando Norris! Der McLaren-Pilot hatte vor fast zwei Wochen im Sprint von Singapur seinen Teamkollegen Oscar Piastri abgeräumt und damit beide Fahrer jede Menge Punkte gekostet. Norris wollte sich in der Schlussphase des Sprints noch Position vier von Piastri schnappen. Doch der Weltmeister von 2025 verschätzte sich, beide kollidierten. Norris kam nur als Achter ins Ziel (bekam immerhin einen Punkt), Oscar Piastri fiel weit zurück und ging leer aus. Im GP verpassten beide McLaren das Podium knapp: Norris Vierter, Piastri Fünfter.
Lando Norris übernimmt Verantwortung für Unfall
Jetzt vor dem nächsten Rennen in Austin sagt Norris reumütig: «Alles, was wir tun, zählt nur, wenn ich auf der Rennstrecke gute Arbeit leiste. Ich übernehme die Verantwortung für meine Fehler und lerne daraus. Dieses Team ist jedes Wochenende meine Motivation, und mein Ziel ist es, die harte Arbeit, die alle leisten, zurückzuzahlen, indem ich mich verbessere, bessere Entscheidungen treffe und das Team bestmöglich repräsentiere.»
McLaren-Teamchef Andrea Stella sagte: «Wir ziehen aus einem schwierigen Triple-Header die Lehren, sowohl in der Leistung als auch in der Umsetzung, und setzen das um. In der Formel 1 ist der Erfolg nie garantiert. Unsere Antwort lautet also, aufzubauen, zu entwickeln und weiter gemeinsam als Team nach vorne zu drängen.»
McLaren mit Upgrades in Austin
Für das Rennwochenende in Austin bringt McLaren auch einige kleinere Upgrades mit. Das Ziel damit: Probleme bei der Verlässlichkeit beim Bremsen beheben und andere Leistungsdefizite reduzieren. Außerdem sind ein paar kleine Veränderungen am Unterboden im Gepäck, die getestet werden sollen. Dafür ist Austin eine gute Gelegenheit: eine bekannte Strecke und drei Trainings. Mit Singapur als Sprint (also nur mit 60 Minuten Training) und Sepang als für die McLaren-Piloten unbekannte Strecke ist nun in Texas mehr Zeit.
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