Nico Rosberg über die neue Formel 1: «Das ist für mich das Entscheidende»
Die Rennwagen der Generation 2026 werden kritisiert, vor allem von GP-Assen wie Max Verstappen, Lando Norris oder Carlos Sainz. Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg plädiert für Geduld.
Max Verstappen und Lando Norris gehören zu jenen Piloten, die das neue F1-Reglement am lautesten kritisieren. Ihnen widerstrebt, wie diese Autos gefahren werden müssen, Verstappen sprach von Mario Kart statt Formel 1, die Rede ist auch von einer Batterie-WM und vom Verkümmern der jahrelang verinnerlichten Renn-Instinkte.
Der Wiesbadener Nico Rosberg (40) hat in seiner Formel-1-Karriere bei 206 Einsätzen 23 Mal gewonnen, er wurde 2016 Weltmeister, dann trat er zurück. Heute arbeitet er als GP-Experte unter anderem für Sky. Gegenüber Bloomberg hat sich der frühere Mercedes-Fahrer zur umstrittenen Rennwagen-Generation geäussert.
Nico meint: «Es gibt momentan viel Kritik, unter Anderem wegen der Eigenheiten dieser Antriebseinheiten – wenn etwa die Fahrer auf der Geraden runterschalten und Energie sammeln müssen, weil sie sonst Gefahr laufen, über die gesamte Runde nicht genug Saft in der Batterie zu haben.»
«Ich kann verstehen, dass sich das für viele Zuschauer an den Schirmen merkwürdig ansieht. Aus ihrer Sicht sollte ein Fahrer an jener Stelle doch volle Pulle durchjagen. Immerhin sollen dies die schnellsten Rennwagen der Welt sein.»
«Was mich angeht, so bin ich da eher gelassen – solange wir grossartige Duelle zwischen den Fahrern erleben. Das ist für mich das Entscheidende.»
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