Traum von Ex-F1-Pilot Daniel Ricciardo: Ein letztes Rennen mit Verstappen
Der frühere Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo würde für einen besonderen Einsatz auf die Strecke zurückkehren. Der Australier würde gerne mit Max Verstappen den 24h-Klassiker von Le Mans bestreiten.
Die Formel-1-Karriere von Daniel Ricciardo endete schon vor dem Saisonfinale: Nach dem Singapur-GP von 2024 war für den charismatischen Australier Schluss, sein Cockpit im Racing Bulls Team musste er Liam Lawson überlassen. Danach folgte eine Phase, die er rückblickend als schmerzhaft bezeichnet. Im «Beyond The Grid»-Podcast sagt er darüber: «Ich denke, ich hatte das Gefühl, versagt zu haben, dass ich es nicht geschafft habe, die Leistung zu erbringen, die ich musste.»
«Die Leute sahen mich in der Öffentlichkeit. Ich hatte Spaß, genehmigte mir einen Drink oder was auch immer, aber eigentlich versteckte ich mich nur vor dem, was ich tief in meinem Inneren wirklich fühlte, nämlich viel Schmerz und Traurigkeit», offenbart der achtfache GP-Sieger, der sich mittlerweile damit abgefunden hat, dass sein Alltag nicht mehr auf der Strecke stattfindet.
Ein Comeback für ein ganz besonderes Rennen kann sich Ricciardo aber vorstellen. «Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt, dass ich mir nie wieder einen Rennhelm aufsetzen werde, dass ich damit durch bin. Gleichzeitig ist da eine Stimme in mir, die sagt, dass ich meine Rennkarriere gerne nach meinem Geschmack beenden würde. Es geht darum, etwas zu tun, das mich glücklich macht. Vielleicht brauche ich diesen Abschluss», holt er aus.
Daniel Ricciardo: Ein würdiger Karriere-Abschluss
Einen besonderen Reiz übt dabei das 24h-Rennen in Le Mans aus – auch weil da die eigenen Teamkollegen im gleichen Auto sitzen. «Ein Auto mit anderen Fahrern zu teilen und echte Teamkollegen zu haben, mit denen man die Daten teilt und denen man hilft, das würde ich sicherlich geniessen. Ich glaube, dass diese Art von Rennfahrerei und Kameradschaft mir wirklich Spass machen würde», sagt der frühere Red Bull Racing-Teamkollege von Max Verstappen.
Auf die Frage, ob er einen bestimmten Fahrer als Teamkollegen im Auge habe, verrät Ricciardo: «Ich will da keinen Druck ausüben, aber natürlich steht Max ganz weit oben auf der Liste. Wir haben darüber gesprochen, wie es bei Red Bull Racing und 2018 war, und ich habe versucht, zum Ende meiner Karriere wieder zum Team zurückzukehren. Vielleicht wäre das ein Weg, den Leuten das zu geben, was sie sich wünschen.»
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