GP-Absagen: Katar und Abu Dhabi stark gefährdet, Gnadenfrist der Formel 1
Wegen des Nahost-Konflikts wird der Bahrain-GP in Malaysia gefahren (am 4. Oktober), der Stadt-GP von Jeddah ist gestrichen. Aber was wird nun aus den Läufen in Katar und Abu Dhabi?
Die GP-Saison 2026 im steten Wandel: Eigentlich sollten die WM-Läufe 22 und 23 in Arabien stattfinden, am 29. November ausserhalb von Doha (Katar) und am 6. Dezember in Abu Dhabi.
Doch die geopolitische Lage bleibt instabil und unberechenbar, aus heutiger Sicht kann dort nicht gefahren werden, die Veranstalter der Langstrecken-WM haben bereits reagiert und machen vor, was mit erheblicher Wahrscheinlichkeit auch auf die Formel 1 zukommt: Die Rennen von Katar und Bahrain werden ersetzt durch Läufe in ungefährdeten Rennstrecken (Barcelona und Monza).
In der Formel 1 wird immerhin der Bahrain-GP nachgeholt – als Gast auf dem Sepang International Circuit von Malaysia, am 4. Oktober. Der WM-Lauf von Saudi-Arabien in Jeddah findet nicht statt.
Zu den geplanten Grands Prix von Katar und Abu Dhabi sagt Formel-1-CEO Stefano Domenicali: «Unsere Struktur sieht vor, dass wir uns so viel Zeit wie möglich nehmen, um zu sehen, wie sich die Lage entwickelt, und die Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt treffen werden. Dieser Zeitpunkt wird nicht vor Mitte September sein. Für uns stehen heute die Rennen in Katar und Abu Dhabi fest.»
«Aber natürlich werden wir die Entscheidung treffen, falls sich die Situation bis Mitte September nicht so klärt, wie wir es für richtig halten. Und ich kann bestätigen, dass das Saisonende in Europa stattfinden würde, falls dies nicht möglich sein sollte.»
Eine Delegation aus Imola weilte in Budapest, um Verhandlungen mit der Formel 1 zu führen.
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