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Euro Moto Sportbike-Titel geht an Team Freudenberg: Bijman oder Zuda?

Nach dem erfolgreichen Wochenende am Nürburgring bleiben zwei Triumph-Piloten im Titelkampf übrig. Beide aus dem Hause Freudenberg. Entscheidung fällt in Hockenheim.

Euro Moto Sportbike

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Doppelsieg für Ruben Bijman, zwei Podestplätze für Stepan Zuda und zwei starke vierte Plätze für Rookie Mika Siebdrath: Freudenberg Rora Paligo Racing erlebet am Nürburgring ein erfolgreiches vorletztes Saisonwochenende der Euro Moto. Bereits vor dem Finale in Hockenheim steht fest: Der Meistertitel 2026 geht an das Team. Offen ist nur noch, welcher der beiden Teamkollegen Stepan Zuda oder Ruben Bijman am Ende ganz oben steht.

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Starker Auftakt mit Schrecksekunde für Rammerstorfer

Die Bedingungen präsentierten sich letztes Wochenende dabei typisch für die Region: Kühle Temperaturen am Morgen sowie zeitweise Nebel und Feuchtigkeit, bevor sich die Verhältnisse im weiteren Tagesverlauf verbesserten. Für Luis Rammerstorfer nahm das Wochenende leider bereits am Freitagmorgen eine unglückliche Wendung. Der Österreicher kam im ersten freien Training zu Sturz und zog sich Verletzungen an Arm und Hand zu. Aufgrund der Schmerzen war an einen Start in den beiden Rennen nicht zu denken.

Rammerstorfer blieb dennoch an der Seite seines Teams und unterstützte seine Teamkollegen während des gesamten Wochenendes als Riding Coach. Mit seiner Erfahrung brachte er sich damit trotz seiner Verletzung aktiv in die Arbeit des Teams ein. Dazu war er als Experte bei den Live-Stream-Übertragungen der beiden Sportbike-Rennen fleißig.

Zwei Triumph Daytona 660 in der ersten Startreihe

Das zweite Qualifying am Samstagmorgen brachte an der Spitze keine Veränderungen mehr. Damit standen gleich zwei gelb-schwarze Triumph Daytona 660 von Freudenberg Rora Paligo Racing in der ersten Startreihe: Ruben Bijman auf der Poleposition und Stepan Zuda direkt daneben auf Startplatz 2. Mika Siebdrath komplettierte die starke Ausgangsposition des Teams mit Rang 5 in der zweiten Startreihe.

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Ähnlich erfolgreich verlief auch das erste Rennen am Samstag. Sieg für Bijman, Platz 3 für Zuda und Rang 4 für Siebdrath.

Bijman macht am Sonntag den Doppelsieg perfekt

Auch am Sonntagmorgen zeigte sich die Mannschaft geschlossen stark. Wieder waren es zwei gelb-schwarze Triumph Daytona 660, die an der Spitze mitmischten: Ruben Bijman und Stepan Zuda. In den ersten Runden erhöhte Bijman das Tempo und konnte sich gemeinsam mit einem Verfolger zunehmend von der Gruppe dahinter lösen. Im Kampf um Platz 3 rückte unterdessen auch Siebdrath an seinen Teamkollegen Zuda heran und sorgte innerhalb der Verfolgergruppe für zusätzlichen Druck.

In der Schlussphase war Bijman nicht mehr zu stoppen. Der Niederländer brachte seinen Vorsprung sicher ins Ziel und machte damit seinen perfekten Doppelsieg am Nürburgring klar. Zwei Rennen, zwei Siege – Bijman war der bestimmende Mann des Wochenendes. Dahinter behauptete sich Zuda im Kampf um den letzten Podestplatz und verwies seinen Teamkollegen Siebdrath auf Rang 4.

«Jetzt greifen wir in Hockenheim noch einmal an», stellte Bijman klar. «Was für ein Wochenende. Vielen Dank an mein gesamtes Team und an Triumph. An diesem Wochenende hat einfach alles zusammengepasst. Zwei Siege am Nürburgring sind natürlich ein fantastisches Ergebnis. Wir nehmen dieses Gefühl und den Schwung jetzt mit nach Hockenheim. Die Meisterschaft ist noch offen, und wir werden beim Finale noch einmal alles geben und angreifen. Ein riesiges Dankeschön geht auch an meine Familie und meine Freunde. Schon in Assen und jetzt auch hier am Nürburgring waren so viele von ihnen dabei. Diese Unterstützung ist großartig und bedeutet mir sehr viel. Vielen Dank.»

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Der Titel geht an Freudenberg Rora Paligo Racing

Bereits vor dem Saisonfinale steht damit eine der wichtigsten Entscheidungen fest: Der Meister 2026 kommt aus dem Freudenberg Team. Wer den Titel am Ende feiern darf, entscheiden Stepan Zuda und Ruben Bijman beim großen Saisonfinale in Hockenheim untereinander. Zuda reist mit 28 Punkten Vorsprung auf seinen Teamkollegen zum letzten Rennwochenende. Damit bleibt die Meisterschaft bis zum Finale offen. Gleichzeitig kann das Team schon jetzt auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Saison zurückblicken.

«Der Titel ist eine großartige Belohnung für die gesamte Mannschaft», versicherte der Teamchef Carsten Freudenberg. «Ich bin unglaublich glücklich, dass bereits vor dem Finale feststeht, dass der Meistertitel 2026 an unser Team geht. Wer von unseren beiden Jungs ihn am Ende holt, werden Stepan und Ruben sportlich und fair auf der Strecke untereinander ausmachen. Genau so soll es sein, und wir freuen uns auf ein spannendes Finale in Hockenheim. Meine besten Genesungswünsche gehen natürlich an Luis. Es war sehr schade, dass sein Wochenende bereits am Freitag durch den Sturz beendet war. Umso beeindruckender fand ich, wie er sich trotz seiner Verletzung eingebracht und seine Teamkollegen als Riding Coach unterstützt hat. Das zeigt seinen Teamgeist. Ich bin überzeugt, dass wir ihn in Hockenheim wieder auf dem Motorrad sehen werden.»

«Auch Mika hat hier wieder einen wichtigen Schritt gemacht», so Freudenberg. «Zweimal Platz 4 in diesem starken Feld zeigt, wie gut er sich entwickelt. Für einen Rookie ist das eine richtig starke Leistung, und jetzt hat er beim Finale sogar noch die Möglichkeit, sich in der Gesamtwertung weiter nach vorn zu arbeiten.»

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