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Beim IDM-Finale rauschte der Australier aufs Podest, unterschrieb anschliessend einen Vertrag für 2013 und reist jetzt durch die Welt.
Erste Gespräche zwischen dem IDM-Superbike-Team RAC-BMW und Damian Cudlin fanden bereits beim IDM-Lauf Anfang September auf dem Sachsenring statt. Der niederländische Teambesitzer Geerd Prins hatte sich überraschend von seinem wie Cudlin aus Australien stammenden Fahrer Troy Herfoss getrennt und war für das IDM-Finale in Hockenheim auf der Suche nach einem Ersatzfahrer. Bei Cudlin, der in diesem Jahr auf einer BMW S 1000 RR Vizemeister in der Langstrecken-WM geworden und zwei Moto2-WM-Läufe auf der Bimota des Teams Desguaces La Torre SAG gefahren ist, wurde er fündig.
Seine gelungene Vorstellung auf dem Hockenheimring, Cudlin holte die Pole-Position und in den Rennen einen ersten und einen zweiten Platz, überzeugten das niederländische Team. Zwei Wochen nach dem Finale unterzeichnete der Australier einen Vertrag für die IDM Superbike 2013. "Was sich bei den Verhandlungen zur Langstrecke noch ergibt, wird sich zeigen", meint Cudlin.
Zurzeit ist Cudlin bei der WM unterwegs. Allerdings nicht als Fahrer, sondern als Betreuer von Landsmann Jack Miller. Miller, IDM 125-Meister des Vorjahres, ist in der Moto3-WM am Start. Cudlin kann dem Talent sicherlich noch den einen oder anderen Kniff auf und auch neben der Strecke beibringen.
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