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IDM Schleiz/Q2: Reiterbergers Machtdemonstration

Die Bedingungen waren schlechter als am Vormittag. Sogar einzelne Tropfen wurde im zweiten Quali er IDM Superbike gesichtet. Markus Reiterberger bot am Ende aber nochmals sein Können auf. Doch Alt ist dran.

Euro Moto Superbike

Im Artikel erwähnt




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Nach ein paar Regentropfen im Quali der IDM Sidecar und der roten Flagge beim Abschlusstraining der IDM Supersport 300, Marcel Blersch war gestürzt, hofften Fans und Fahrer auf ein störungsfreies zweites Zeittraining der IDM Superbike. Markus Reiterberger und Florian Alt, beide mit BMW unterwegs, hatten im ersten Quali mit Zeiten von 1:23 min extrem gut vorgelegt und bei der Konkurrenz über die Mittagspause für entsprechende Denksportaufgaben gesorgt. Denn es galt für den Rest der Superbike, um mehr als eine Sekunde draufzupacken, wenn man Ansprüche auf den ersten oder zweiten Platz anstellen wollte. Umso härter der Kampf um den dritten Rang und damit den Sprung in Startreihe 1.

Alle 24 Piloten ging auch gleich auf die Strecke, um für das Abschlusstraining in Schwung zu kommen. Es fehlte Vladimir Leonov vom Team Hertrampf MO Yamaha. Der Russe hatte sich bei einem Sturz im Freien Training einen Knochen in der rechten Hand gebrochen und schaute sich die Arbeit seiner Kollegen mit eingegipstem Arm an.

Nach einer, maximal zwei Runden steuerten die meisten Piloten wieder die Boxengasse an. Es tröpfelte. Schnellster Mann war nach acht Trainingsminuten Pepijn Bijsterbosch mit einer Zeit von 1:25,632 min, also noch weit davon entfernt, um für Verwerfungen in der Rangordnung zu sorgen.

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Nach 12 Minuten in Q2 brummte nur noch ein Motorrad auf der Strecke. Gabriel Noderer drehte mit seiner Kiefer-BMW noch seine Runden, steuerte nach einer 1:26er-Runde allerdings auch die Box an. Damit war erst einmal Ruhe am Dreieck und ein paar Regentropfen fanden ihren Weg auf die Strecke. Bei Halbzeit des 30-minütigen Trainings war es Philipp Steinmayr vom Team Eder Racing, der sich ein Herz fasste und den zweiten Teil des Trainings eröffnete. Kurze Zeit später taten es ihm Reiterberger, Alt und Leandro Mercado nach. Alt und Julian Puffe schlossen sich der kleinen Gruppe an.

Reiterberger fuhr mit einer 1:25,263 min die vorläufig schnellste Q2-Zeit, aber zu seiner Zeit vom Vortag fehlten noch zwei Sekunden. Alt legte nach und fuhr eine 1:24,812 und war damit schneller als Reiterberger, der nach der Probe-Runde gleich wieder in die Boxengasse abgebogen war. Auch wenn sieben Minuten vor der schwarz-weiß karierten Flagge wieder mehr los war auf der Strecke, war mit Zeitenverbesserungen nicht mehr so wirklich zu rechnen.

Noderer war der erste Fahrer in den Top Ten, der sich im Vergleich zum Vormittag überhaupt verbessern konnte. Der Neueinsteiger bestätigte mit einer Zeit von 1:25,434 seinen zehnten Startplatz. Weiter hinten im Feld zeigten Daniel Rubin, Marc Neumann und Björn Stuppi in Sachen Zeiten, dass noch was geht.

In Runde 12, drei Minuten vor Schluss, gelang Bastien Mackels noch eine flotte Runde und mit einer 1:24,939 war er drei Zehntel schneller als am Vormittag und war damit auf Platz 5 unterwegs. Vier Zehntel Sekunden schneller ging es dann noch bei Bijsterbosch, und auch vier Zehntel Sekunden bei Toni Finsterbusch für den es auf Platz 5 ging.

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Und um klarzustellen, wo Reiterbergers Reise am Sonntag hingehen soll, haute der Bayer noch mal schnell kurz vor Feierabend zwei 1:23er-Runden raus, womit er auch Schnellster der Nachmittags-Session war.

IDM Superbike Q1 + Q2

1.1:23,267 min. Markus Reiterberger (BMW)

2.1:23,411 min. Florian Alt (BMW)

3.1:24,450 min. Jan Mohr (BMW)

4.1:24,683 min. Julian Puffe (BMW)

5.1:24,721 min. Toni Finsterbusch (BMW)

6.1:24,939 min. Bastien Mackels (Kawasaki)

7.1:24,953 min. Pepijn Bijsterbosch (BMW)

8.1:25,038 min. Rob Hartog (Yamaha)

9.1:25,038 min. Leandro Mercado (Honda)

10.1:25,443 min. Gabriel Noderer (BMW)

11.1:25,594 min. Jeroen Hilster (BMW)

12.1:25,597 min. Philipp Steinmayr (Yamaha)

13.1:25,630 min. Daniel Kartheininger (Yamaha)

14.1:25,737 min. Kamil Krzemien (BMW)

15.1:25,835 min. Marc-Reiner Schmidt (BMW)

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