Alex Márquez: Strategie im Titelkampf wie Bruder Marc
Moto2-WM-Anwärter Alex Márquez aus dem Marc VDS-Team sprach mit SPEEDWEEK.com über seine Gegner 2018, seine Stärken und Schwächen sowie seine Strategie im Titelkampf.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Alex Márquez wurde im ersten Moto2-Rennen der Saison 2018 in Katar von einem technischen Problem eingebremst. Statt gegen Bagnaia und Baldassarri um den Sieg zu kämpfen, rettete er sich immerhin noch als Dritter ins Ziel. Márquez soll 2018 den Moto2-Titel für Marc VDS holen.
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Starke Gegner hat der Spanier mehr als genug. "In diesem Jahr ist der Titelkampf offen, denn es gibt viele starke Piloten. Hinzukommen schnelle Fahrer, die aus der Moto3- oder MotoGP-Klasse kamen. Ein paar Fahrer haben das Team gewechselt. Das Kräfteverhältnis 2018 ist daher nur schwierig einzuschätzen. Erst nach drei, vier oder fünf Rennen weiß ich, wer wirklich meine Gegner sind", betonte Márquez im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. Worin liegen deine Stärken und Schwächen? "Meine Stärke ist vielleicht die Anfangsphase der Rennen mit neuen Reifen. In diesem Bereich fühle ich mich noch besser als 2017. Eine Schwäche zeigte sich bei den Tests manchmal mit der harten Reifenmischung. Aber ich denke, in diesem Bereich haben wir uns deutlich verbessert. Es gibt keinen Punkt, an dem wir besonders intensiv arbeiten müssen. Die Balance der Maschine ist sehr gut."
"Konstanz ist der Schlüssel", weiß der 21-jährige Márquez. "Wenn du einen Titel gewinnen willst, musst du Rennen gewinnen und Risiken eingehen. So ist das eben. Doch du musst abschätzen, wann sich das Risiko lohnt, wann du alles geben musst und wann das keinen Sinn macht. Immer ein Risiko einzugehen, führt nur zu Fehlern."
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Diese Strategie erinnert an deinen Bruder Marc. "Ja, ein bisschen. Diese Einstellung teilen wir. So muss man einen Titelkampf angehen", ist der jüngere der Márquez-Brüder überzeugt.
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