Collin Veijer: Nach Training mit Track-KTM in Most aufs Podium in Misano
Dem niederländischen Ajo-Moto2-Fahrer Collin Veijer gelang in Misano Adriatico mit Platz 2 nach langer Durststrecke wieder ein Riesenerfolg. Zuvor brachte sich Veijer mit einer Serien-KTM in Fahrt.
Colin Veijer sicherte sich am Sonntag im Moto2-Rennen auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli mit Platz 2 nach längerer Durststrecke wieder ein Top-Ergebnis. Zuletzt hatte der 21-jährige Wahl-Spanier in Jerez im Frühjahr nach einem Duell mit der Intact-Mannschaft ebenfalls Platz 2 geholt. Mit den 20 Punkten aus Misano hat der KTM-Ajo-Pilot wieder den Anschluss an die Top 9 der Tabelle gefunden.
Der groß gewachsene Niederländer aus Staphorst, der für das Team von Peter Öttl zwei Moto3-Rennen gewonnen hat und seinen Platz bei Ajo in der Moto2 auch für die Saison 2027 behalten wird, wirkte sehr erleichtert. «Wir haben in Misano ein sehr ordentliches Rennen gezeigt und hatten eine recht gute Pace, das haben wir schon im Qualifying bestätigt», erklärte Veijer, der in Misano von Startplatz 6 losfuhr, das Rennen vier Runden lang anführte – dabei auch von der Eliminierung der ersten Startreihe durch Angel Piqueras profitiert hatte.
Veijer: «Ich bin happy, wie wir das Rennen gemanagt haben. Klar hatten wir auch etwas Glück am Start in Kurve 1. Aber danach habe ich mich einfach darauf konzentriert, meine Linien und meinen Rhythmus zu halten. Als mich Manuel (Gonzalez) überholt hat, habe ich versucht, an ihm dranzubleiben – das hat ganz gut funktioniert. Ich hatte vielleicht sogar die Pace, um mit Manuel auch im Finish mitzuhalten, aber ich wollte nicht zu viel riskieren nach den Stürzen in den letzten Rennen.»
Veijer unterstrich: «Das Wichtigste war, wieder auf das Podium zurückzukehren und dem Team ein Geschenk zu bereiten nach einigen schwierigen Wochen.» Interessant: Veijer war in der Woche vor Misano noch im tschechischen Most unterwegs. Dort steuerte er zwei Tage lang eine seriennahe 990er-KTM. «Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Motorrad auszuprobieren», kommentierte Veijer vor dem wichtigen Auftritt auf dem Red Bull Ring in der Steiermark.
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