Überraschung: Triumph mit zweitem SSP-WM-Team – wer bekommt Werksstatus?
Das PTR-Team von Simon Buckmaster hat Triumph in der Supersport-WM siegfähig gemacht und doch wird es für 2027 den alleinigen Status als Werksteam verlieren. SPEEDWEEK.com deckt die Hintergründe auf.
Seit der Einführung der «Next Generation Regeln», heute sind in der Supersport-WM Motorräder mit bis zu 955 ccm erlaubt, engagiert sich Triumph mit einem werksunterstützten Team in der mittleren Hubraumkategorie. Als Partner wurde 2021 die PTR-Mannschaft von Simon Buckmaster gewählt, die zuvor viele Jahre mit Honda zusammengearbeitet hat. Nach einem Jahr Vorbereitungszeit in der Britischen Meisterschaft erfolgte 2022 mit der Street Triple 765 RS der Einstieg in die Supersport-WM.
PTR machte aus der Serienversion eine siegfähige Rennmaschine, Stefano Manzi eroberte bereits in der ersten Saison Ende Juli in Most mit den Rängen 2 und 3 die ersten Podestplätze. Anfang Oktober 2022
PTR hat einige Meilensteine gesetzt: Manzi sorgte 2022 für den ersten Triumph-Sieg in einer Motorrad-Weltmeisterschaft auf der Rundstrecke – die Moto2 mit Einheitsmotoren außenvorgelassen. Booth-Amos gewann als erster Brite ein WM-Rennen auf einer Triumph, beim Heimrennen 2026 sorgte er mit Siegen in beiden Läufen in Donington Park für einen weiteren Paukenschlag. Sämtliche Geschichte, die Triumph in der Supersport-WM schrieb, ist PTR zu verdanken.
Renegade kehrt zurück in den Rennsport
Doch trotz dieser Errungenschaften gibt es spätestens seit den Rennen in Donington Park Anfang Juli Gespräche zwischen Triumph-Manager Steve Sargent und Marc Griffith. Der Brite trat mit seinem Team Renegade Ducati zu Jahrtausendbeginn in der BSB an, 2004 erfolgte der Einstieg in die Superbike-WM. Bekannte Namen wie Noriyuki Haga, Ben Bostrom oder Leon Haslam standen bei ihm unter Vertrag. Griffith besitzt viel Renommee, hat aber seit über 20 Jahren kein Team mehr operativ geführt.
Griffith präsentierte Sargent ein Projekt für die Supersport-WM 2027, das für die Traditionsmarke aus England nicht nur finanziell reizvoll ist, sondern es ihr außerdem erlauben würde, mit Donington-Doppelsieger Tom Booth-Amos weiterzumachen. Denn bereits vor dessen Heimrennen stand fest, dass sich
Ob Triumph für 2027 mit Renegade und PTR zwei gleichberechtigte, werksunterstützte Teams haben oder Renegade bevorzugt behandeln wird, ist unklar. Triumph muss bedacht handeln, denn auch
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