Ungarn-Sieger Maximo Quiles: «Nach Mugello war ich verärgert!»
Maximo Quiles holte sich im Moto3-Rennen auf dem Balaton Park Circuit überlegen seinen fünften Saisonsieg. Wegen des Massencrashs in der letzten Runde war die Freude etwas getrübt.
Maximo Quiles startete von Position 2 ins Moto3-Rennen in Ungarn. Er und Polesetter David Almansa legten in den ersten Runden ein hohes Tempo vor und konnten einen Vorsprung auf den Rest des Feldes herausfahren. In Runde 7 ging Quiles an dem Intact-Piloten vorbei. Dahinter waren die Verfolger nähergekommen. Danach konnten sich Quiles und Almansa Runde um Runde wieder absetzen. Sieben Runden vor dem Ende war der Vorsprung der beiden bereits auf über vier Sekunden angewachsen.
Im letzten Renndrittel zog Quiles Almansa davon. Der Aspar-Pilot überquerte dann die Ziellinie mit über drei Sekunden Vorsprung.
«Ich war heiß auf diesen Sieg!»Maximo Quiles
«Ich war heiß auf diesen Sieg – meinen fünften – und bin überglücklich, dass ich ihn errungen habe. Es war einfach großartig», freute sich der 18-Jährige nach dem Rennen, der eine Woche davor beim Italien-GP nur Elfter wurde. «Nach Mugello war ich etwas verärgert, und an diesem Wochenende habe ich beschlossen, all diese Energie darauf zu konzentrieren, ab Freitag mit vollem Einsatz zu arbeiten. Das Team hat unglaublich hart gearbeitet, und wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Die ersten paar Runden kamen mir etwas lang vor, aber ich habe angefangen, so zu fahren, als wäre es ein freies Training, und habe es wirklich genossen.»
Getrübt wurde der Sieg von Quiles durch den heftigen Crash in der letzten Runde, bei dem sich Intact-Pilot David Munoz die Hüfte gebrochen hatte. «Ich bin traurig wegen des Sturzes am Ende und wegen der roten Flagge; ich hoffe, allen Fahrern geht es gut», meinte Quiles, als die Schwere der Verletzung von Munoz noch nicht bekannt war. «Wir werden uns diese Woche ausruhen und mit derselben Motivation zum nächsten Rennen zurückkehren.»
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