Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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"Nein, niemals", erwidert der am 30. Dezember dieses Jahres erst zwanzig Jahre werdende KTM-Werkspilot Marvin Musquin auf die Frage, ob er vor Beginn der WM-Saison 2009 bereits an den WM-Titel gedacht habe. "Mit den Top-5 wäre ich bereits mehr als zufrieden gewesen. Aber als ich nach den ersten Rennen merkte, wie gut alles lief, habe ich natürlich schon zu träumen begonnen."
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Dass der Traum am Ende Wirklichkeit wurde, hat Musquin aber nicht nur seinem aussergewöhnlichen Fahrtalent zu verdanken, sondern auch KTM und insbesondere Pit Beirer, dem MX-Verantwortlichen der österreichischen Firma. Denn Musquin hatte die Saison für das Team NGS auf einer Honda begonnen, doch nach vier nur Grands Prix wechselte er trotz gültigem Vertrag zu KTM. Beirer setzte sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür ein, dass der Franzose bei KTM bleiben konnte und erreichte – nachdem Musquin den GP Schweden wegen einer richterlichen Verfügung auslassen musste – eine aussergerichtliche Einigung mit dem Team NGS. Musquin bedankte sich bei KTM auf beste Art und Weise: Er gewann die beiden nächsten GP überlegen und sicherte sich in Brasilien den MX2-Titel. "Ich werde KTM nie genug dafür danken können, was sie für mich in dieser Saison getan haben", erklärt Musquin, der 2010 seinen Titel verteidigen will – natürlich im KTM-Werksteam.
Was der nur 59 kg schwere, für einen Motocrosser aussergewöhnlich feingliedrige Musquin für die Zeit nach 2010 plant, lesen Sie im grossen Interview in der Ausgabe 52 der neuen Motorsportzeitschrift SPEEDWEEK, seit 15. Dezember an Ihrem Kiosk.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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