Acosta zu Aktion von Diggia in Le Mans: «Es ist dumm, darüber zu sprechen»
Pedro Acosta (KTM) startet mit vielen Fragezeichen in das MotoGP-Wochenende in Barcelona. Über das Überholmanöver von Di Giannantonio (Ducati) in Le Mans will er nicht mehr nachdenken.
Für Pedro Acosta steht nach dem Spanien-GP in Jerez an diesem Wochenende in Barcelona der zweite Heim-Grand-Prix der MotoGP-Saison 2026 an. In Le Mans konnte der KTM-Werksfahrer vor einer Woche die Ränge 4 und 5 einfahren – er zeigte beim Frankreich-GP erneut konstante Leistungen. In der WM-Tabelle liegt Acosta derzeit mit 83 Punkten auf Position 4 – ein Zähler hinter VR46-Ducati-Pilot Fabio Di Giannantonio.
Vor dem Großen Preis von Katalonien absolvierte Acosta am Mittwoch zusammen mit seinen spanischen MotoGP-Kollegen Jorge Martin, Alex Rins, Joan Mir und Alex Marquez einen Auftritt beim
Im Grand Prix in Le Mans schnappte Fabio Di Giannantonio Acosta in der letzten Kurve noch den vierten Platz weg. Dabei sah «Diggia» über seine Schulter zu seinem Rivalen rüber, was den KTM-Fahrer verärgerte. «Es ist, wie es ist. Ich will dafür keine Energie mehr aufwenden. Es ist dumm, darüber zu sprechen, wir haben um Platz 4 gekämpft – das ist nicht das, was ich will», winkte Acosta ab.
Acosta rechnet mit starken Aprilia und Ducati
Letztes Jahr konnte Acosta auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zwei vierte Plätze einfahren. Was ist dieses Jahr möglich? «Dahinter stehen wieder viele Fragezeichen», grübelte der 21-Jährige. «Wir haben vier Aprilia, die sehr schnell sind. Das war hier auch in der Vergangenheit mit Espargaro und Vinales so. Dann wäre da noch Ducati – Alex (Marquez) hat hier letztes Jahr gewonnen. Wir haben ein Wochenende vor uns, an dem vier viel arbeiten müssen.»
Die Rennstrecke in Montmelo verfügt im Vergleich zu den anderen Kursen im MotoGP-Kalender über nicht sehr viel Grip. Wie stellt sich Acosta mit seiner RC16 darauf ein? «Wir versuchen, das mit der Elektronik in den Griff zu bekommen und beim Bike das Setup zu ändern. Wir wissen aber, dass unser Motorrad im Paddock nicht über den meisten Grip verfügt und deshalb kämpfen müssen, um das Rennen auf einer guten Position zu beenden.»
Am Montag nach dem Rennwochenende findet ein offizieller MotoGP-Test statt. Denkt Acosta, dass KTM dafür einige gute Updates mitbringen wird? «Ich denke nicht. Das gilt aber nicht nur für KTM, denn jeder ist momentan sehr auf das 850er-Bike fokussiert. Es ist zudem der letzte Test, bei dem die Stammfahrer die 1000er-Motorräder mit den Michelin-Reifen fahren werden», erklärte Acosta. «Ich könnte mir aber vorstellen, dass es kleine Dinge zum Ausprobieren gibt.» Wird er beim ersten 850er-Test dabei sein? «Ich weiß es nicht, KTM hat zu mir noch nichts gesagt», lautete die knappe Antwort. Derzeit sieht alles danach aus, dass Pedro Acosta nächstes Jahr für Ducati Lenovo fahren wird.
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