Brad Binder mit Galgenhumor: Wie eine Spazierfahrt am Sonntagmittag
Der österreichische Hersteller KTM brachte im Grand Prix von Malaysia in der MotoGP-Klasse drei Fahrer in die Top-10. Brad Binder hatte in Sepang von Startplatz 15 viel Arbeit vor sich.
Es war wieder einmal Pedro Acosta, der mit seinem
Binder qualifizierte sich nur für den 15. Startplatz, hatte im Sprint aber einen Raketenstart – die Basis für seinen siebten Rang. «Keine Ahnung, warum der so gut war – ich wünschte, ich könnte das wiederholen», meinte der Südafrikaner, der nach dieser Saison von der MotoGP-
Im Grand Prix hatte Binder ebenfalls einen guten Start und konnte in der ersten Runde immerhin drei Gegner überholen. Während der restlichen 19 Runden ging es weitere drei Plätze nach vorne – weil Fahrer ausfielen, stürzten oder aufgaben.
Brad Binder kämpfte mit Untersteuern seiner KTM
«Rennen am Ende des Feldes zu fahren, ist scheiße», schmunzelte Binder. «Nach vier Runden rutschte mir zum ersten Mal das Vorderrad weg, in jeder langgezogenen Kurve untersteuerte mein Motorrad. Als der Hinterreifen abbaute, war ich aber wenigstens noch auf der Bremse stark. Davon abgesehen – es war ein langes Rennen. Franky Morbidelli und ich gerieten an einigen Kurveneingängen aneinander, das war ein spaßiger Kampf. Ich hatte die Pace, um viel besser zu sein, steckte aber schon nach vier Runden in Schwierigkeiten. Weil ich ab dann nicht mehr pushen konnte, fühlte ich mich wie auf einer Ausfahrt am Sonntagmittag.»
In der Weltmeisterschaft ist der 31-Jährige drei Veranstaltungen vor Saisonende auf der zwölften Position. Zu den vor ihm liegenden Fermin Aldeguer und Markenkollege Enea Bastianini fehlen Binder sieben und 16 Punkte – die Top-10 sind noch in Reichweite.
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