Pecco Bagnaia nach weiterem Desaster: «Konnte in keiner Runde Gas geben!»
Der Grand Prix in Sepang endete für Pecco Bagnaia auf Rang 13. Nach Platz 6 im Sprint kamen am Sonntag nur drei Fahrer hinter dem Ducati-Piloten ins Ziel. Der zweifache MotoGP-Weltmeister resigniert.
Als «gute Gelegenheit, noch einmal Spaß zu haben» hatte Francesco Bagnaia das MotoGP-Event in Sepang im Vorfeld bezeichnet. Der Ducati-Werkspilot war auf dem malaysischen Kurs in der Vergangenheit seit jeher stark, und am Samstag im Sprintrennen folgte Rang 6 vom zehnten Startplatz.
Der Grand Prix am Sonntag endete für den Italiener auf Rang 13, während Ducati-Lenovo-Teamkollege Marc Marquez mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung WM-Titel machte. Für «Pecco» keine Überraschung: «Der Grand Prix lief exakt wie von mir erwartet – nicht besser und nicht schlechter. Am Samstag im Sprintrennen hatten wir Glück, dass es anfing zu regnen.» Im Sonntagsrennen waren die Wetterbedingungen für alle vorhersehbarer. Den Verschleiß des Hinterreifens im Rahmen zu halten, sei notwendig gewesen, so Gigi Dall’Igna in einer Teamaussendung. Von seinem Fahrer mit der Nummer 63 klang das so: «Ich habe vom Start weg versucht, mir die Performance des Reifens einzuteilen, aber nach fünf Runden war mein Hinterreifen am Ende. Ich musste mich darauf konzentrieren, überhaupt das Rennen beenden zu können.»
Bagnaia: «Ich konnte in keiner Runde richtig Gas geben»
Für den zweifachen MotoGP-Weltmeister ein Schock: «Ich konnte in keiner Runde richtig Gas geben. Meine letzte Runde war eine 2:05,1 min. Das ist nicht zu fassen für mich, denn ich weiß, wozu ich auf diesem Kurs eigentlich in der Lage bin.» Im Vorjahr gewann Bagnaia das Sprintrennen in Malaysia. Sein Motorrad sei der entscheidende Unterschied für den 29-Jährigen im Vergleich zum Vorjahr. Bagnaias Ziel für den Rest der laufenden Saison ist entsprechend niedrig gesteckt: «Überleben!»
Nächste Woche geht es mit dem Katar-GP weiter. Stand heute findet das Event in der Wüste von Doha statt, allerdings nicht mit allen Teams und Fahrern.
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