Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bei der Sprint-Premiere in Portimão war Jorge Martin schon nahe dran, in Le Mans holte er sich am Samstag schließlich seinen ersten Sieg über die halbe Distanz – und das mit einer souveränen Vorstellung: In der vierten Runde übernahm der "Martinator" die Führung von seinem Markenkollegen und WM-Leader Pecco Bagnaia und zog auf Anhieb davon.
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"Ich hatte nicht erwartet, um den Sieg zu kämpfen", gestand der Pramac-Ducati-Star im Anschluss. "Ich war der Meinung, dass heute mehr ein Tag war, um das morgige Rennen vorzubereiten. Denn mein Gefühl war gestern und auch heute Vormittag nicht so großartig. Mit diesen Tempertaturen fühlte ich mich dann aber super-gut." Tatsächlich lag die Asphalttemperatur auf dem Circuit Bugatti am Samstagnachmittag erstmals an diesem Wochenende über der 35-Grad-Marke.
"Ich bin großartig gestartet, das war das Erste", hielt Martin fest. "Ich war nach zwei Kurven Zweiter, das war großartig. Mit Sicherheit wird es morgen schwieriger, das zu wiederholen. Zumindest heute habe ich es aber geschafft", grinste er am Samstagnachmittag zufrieden.
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"Als ich hinter Pecco war, habe ich gesehen, dass er mit der Front Mühe hatte, also habe ich ein Manöver gesetzt. Danach habe ich versucht, zwei Runden zu pushen, und diese kleine Lücke ging auf", schilderte der 25-Jährige. "Ich habe den Moment genossen, zumindest in den letzten zwei Runden hatte ich mit den zwei Sekunden Vorsprung Zeit, es zu genießen – und vielleicht ein bisschen zu viel zu denken, aber ich habe es zu Ende gebracht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zum ersten Mal seit seinem ersten MotoGP-Sieg als Rookie in Spielberg 2021 kreuzte der Madrilene somit wieder als Erster die Ziellinie. Darüber war er sichtlich erleichtert.
"Ich habe das Gefühl, dass sich etwas in meinem Kopf gelöst hat. Es ist nur ein Sprint, aber mein letzter Sieg war lange her", gab Martin zu bedenken. "Es war nicht wirklich eine Blockade, aber wenn du lange nicht gewinnst, dann wird nach dem Sieg normalerweise alles einfacher. Ich habe das Gefühl, dass ich diese Sache im Kopf hatte, die es mir nicht erlaubt hat, mein gesamtes Potenzial auf die Strecke zu bringen. Es scheint so zu sein, dass ich diese Fähigkeit jetzt zurückerlange. Nach einem Sieg wird alles einfacher, du bekommst das Vertrauen und die Motivation. Ich bin happy und ich war schnell, hoffentlich bin ich es am Sonntag auch. Ich werde versuchen, um den Sieg zu kämpfen." MotoGP-Ergebnis Sprint, Le Mans (13.05.):
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