Jack Miller (31) über seine Zukunft: Bei Yamaha gibt es einen Whistleblower
Der langjährige MotoGP-Pilot Jack Miller betont seine gute Verbindung zu Yamaha, und dass er für den japanischen Hersteller 2027 gerne in der Superbike-WM antreten würde. Doch es gibt einige Hürden.
Der scheidende MotoGP-Fahrer Jack Miller, ein Charakterkopf mit hohem Unterhaltungswert, Ecken und Kanten, würde sehr gut in die Superbike-WM passen – darüber sind sich alle einig. Das Problem: Lediglich in den Werksteams von Yamaha und Honda hat er noch eine Chance auf Anstellung. Und selbst diese Möglichkeiten sind Stand heute rein theoretischer Natur.
Denn bei Honda wird nur dann ein Platz in der Werkstruppe frei,
«Wir haben zwar einen Platz für 2027 frei, und derzeit haben wir noch niemanden unter Vertrag genommen, aber wir sind sehr zufrieden mit Xavi Vierge und führen Gespräche, um auch im nächsten Jahr mit ihm weiterzumachen», teilte Yamaha-Rennchef Niccolo Canepa mit. «Natürlich prüfen wir wie immer alle verfügbaren Optionen, aber ich glaube nicht, dass es auf dem Markt viele Fahrer gibt, die einen besseren Job machen könnten als er derzeit.»
Gegenüber SPEEDWEEK.com hatte Canepas Chef Andrea Dosoli bereits Anfang Juni gesagt, dass es mit den aktuellen Fahrern weitergehen soll. Die Blauen haben eine Option auf Vierge, die bis September gezogen werden kann – in wenigen Wochen wissen wir, ob der Spanier bleiben darf.
Jack Miller streut Yamaha Rosen
Dass Miller im SBK-Paddock ein
Vor dem ersten MotoGP-Rennen nach der Sommerpause bezog der 31-Jährige in Silverstone Stellung und bestätigte seine Gespräche mit Yamaha und «jedem» über einen Wechsel «in eine andere Meisterschaft». Miller: «Ich muss herausfinden, was das Beste für mich ist, damit es weitergeht. Hoffentlich habe ich in den kommenden Wochen Neuigkeiten. Ich habe meine Arbeit mit Yamaha sehr genossen, da gibt es nichts zu verleugnen. Es ist ein Genuss mit dieser Firma, vor ein paar Wochen bin ich für sie in Suzuka gefahren. Das hätte ich nicht gemacht, wenn ich die Arbeit mit diesen Leuten nicht mögen würde.»
Ich habe das Gefühl, dass jedes unserer Gespräche in den Medien landet.jack miller über yamaha
Der vierfache MotoGP-Sieger wundert sich aber auch: «Ich weiß nicht, wer die Informationen an die Medien weitergibt. Aber ich habe das Gefühl, dass jedes unserer Gespräche in den Medien landet. Ich glaube, sie haben einen Flüsterer in ihrem Büro. Mal sehen, was ich mit ihnen machen kann. Ich habe mit Michele Pirro über die Pläne mit den Reifen dort drüben geredet (
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