Kommando zurück: Canet soll für Marc VDS 2027 in der Moto2 auf Sieg fahren
Das fest im GP-Paddock verankerte Team Marc VDS Racing schien mitsamt Moto2-Ass Aron Canet auf dem finalen Absprung in Richtung Superbike-WM. Doch die Pläne haben sich geändert, Canet soll bleiben.
Die Moto2-Saison 2026 läuft aus Sicht von Marc VDS Racing bislang sehr enttäuschend. Für die laufende Kampagne hatte man mit Aron Canet und Deniz Öncü zwei potenzielle WM-Kandidaten an Bord geholt. Doch der Wechsel in den belgischen Rennstall ist beiden Moto2-Siegern bislang nicht gut bekommen. Vor dem siebten Rennen rangiert das Duo nur auf den Plätzen 16 und 17 der WM-Tabelle – und damit fernab der gesetzten Teamstandards.
Der Ursprungsplan: Mit Ass Canet wurde Ende 2025 ein unüblicher Deal über drei Jahre fixiert. Nach einer (erfolgreichen) Moto2-Saison 2026
Stand heute ist man beim Marc VDS Racing von diesem Plan wieder abgerückt. Trotz Stimmungsschwankungen und zwischenzeitlich konkreten Überlegungen, dem GP-Fahrerlager den Rücken zu kehren, soll am Moto2-Projekt festgehalten werden – und das mit Aron Canet.
Ein Teil der gegenwärtigen Misere ist auch dem nicht erfolgreichen Wechsel von Kalex auf Boscucuro geschuldet. Statt zurück an die Spitze zu gelangen, ging es sportlich bislang in die andere Richtung. Daher gibt es Überlegungen, das Thema Moto2 auch technisch noch einmal neu aufzugleisen. Ein Wechsel zurück auf die einst gesetzten Kalex-Chassis ist eine konkrete Option und auch ein wirkungsvolles Argument, um Aron Canet bei der Moto2-Stange zu halten. Unklar ist derweil die Zukunft von Teamkollege Deniz Öncü. Der junge Türke hat im Gegensatz zum 11-fachen GP-Sieger Canet nur eine Vereinbarung für 2026.
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