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Phillip Island: Die Jagd auf Yamaha und Honda

Sind die bisherigen Rundenzeiten der MotoGP-Wintertests ein vernünftiger Gradmesser für die Saison 2017? Einiges lässt sich ableiten, aber der Test in Australien (Mittwoch bis Freitag) wird weitere Erkenntnisse bringen.

Im Artikel erwähnt

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Da die MotoGP-Saison 2016 ganz anders verlaufen ist als die ersten Wintertests vor einem Jahr, lässt sich schwer einschätzen, wie aussagekräftig die bisherigen Ergebnisse sind.

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Dass Movistar-Yamaha-Neuling Maverick Viñales nach fünf Bestzeiten an den bisherigen sieben Testtagen (2 Tage in Valencia 2016, 2 Tage in Sepang, 2016, 3 Tage in Sepang 2017) unbedingt zum engsten Kreis der Titelanwärter zu rechnen ist, lässt sich nicht bestreiten.

Dass man Repsol-Honda noch längst nicht abschreiben darf, liegt ebenfalls auf der Hand.

Ducati-Neuling Jorge Lorenzo fehlten nach drei MotoGP-Testtagen in Sepang nur 0,3908 sec auf die Bestzeit. Am ersten Tag lag er dort noch an 17. Stelle, aber er steigerte sich um 0,854 Sekunden, preschte auf den achten Gesamtrang – und wird beim Saisonstart in Katar zu den Sieganwärtern zählen.

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Darüber machen sich Viñales, Rossi und Márquez keine Illusionen.

Repsol-Honda (mit Márquez, Pedrosa), Movistar-Yamaha (Viñales, Rossi) und Ducati Corse (Lorenzo, Dovizioso) bringen 2017 unglaublich starke Fahrerpaarungen an den Start, deshalb werden auch die Fights um die Konstrukteurs- und Team-WM spannend wie selten zuvor verlaufen.

Suzuki ist dank Andrea Iannone jederzeit für Top-3-Ergebnisse gut, immerhin fuhr er in Sepang am zweiten Tag Bestzeit. Rookie Alex Rins hat bei Suzuki noch Anlaufschwierigkeiten, aber er wird sich bald steigern.

Das Suzuki Ecstar-Team bestreitet 2017 die dritte MotoGP-Saison nach der Rückkehr 2015, vorher war von 2012 bis 2014 pausiert worden, weil man nach der Wirtschaftskrise sparen musste und außerdem statt des V4-Motors ein Reihen-Vierzylinder entwickelt wurde.

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2016 hat Suzuki mit Maverick Viñales bereits den British Grand Prix gewonnen und drei weitere Podestplätze erreicht.

Für Ken Kawauchi, MotoGP-Projektleiter bei Suzuki, ist aber die Entwicklungsphase noch nicht abgeschlossen. "Wir sind zwar der Spitze näher gerückt, aber die Entwicklung geht weiter", sagt der Japaner. "Gleichzeitig geht es auch ums Feintuning. Wir planen große Fortschritte, um unsere Konkurrenzfähigkeit zu verbessern, aber wir müssen auch ins Detail gehen, wenn wir zu den anderen Herstellern aufholen wollen."

2016 wurde in der MotoGP-WM erstmals die Einheits-Elektronik von Magneti Marelli vorgeschrieben. Der Grund für die Einführung der Einheits-ECU: Es sollte den Neueinsteigern lichter gemacht werden, bei der Software mit den siegreichen Werken wie Honda, Yamaha und Ducati gleichzuziehen – und die Kosten sollten sinken.

"Ehrlich gesagt, bei den Kosten für die Elektronik haben wir gegenüber 2016 nicht viel eingespart", versichert Suzuki-Projektleiter Ken Kawauchi. "Denn als sich das Reglement geändert hat, mussten wir unsere Entwicklung an die neue Marelli-Software anpassen. Bisher haben wir dadurch bei der Elektronik keine Kosten eingespart."

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Bisher machen Yamaha (Plätze 1 und 6 in Malaysia) und Honda (Plätze 3 und 5) und Honda den stärksten Eindruck.

Das Aprilia Racing Team Gresini bewegt sich mit Neuling Aleix Espargaró vorläufig in jenem Bereich, wo sich auch Álvaro Bautista und Stefan Bradl im Herbst 2016 mehrmals aufgehalten haben. Rookie Sam Lowes, der Bruchpilot aus der Moto2-WM, fällt noch deutlich ab – Platz 23 in Malaysia.

Zur Erinnerung: Bradl preschte 2016 beim Phillip-Island-GP auf den achten Startplatz.

KTM hat in Sepang viel neues Material getestet, inzwischen sind 16 Rahmenversionen zum Einsatz gekommen. Für die Neueinsteiger aus Österreich geht in Phillip Island zuerst einmal darum, ein Basis-Set-up für die nächste bisher unbekannte Strecke zu finden.

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MotoGP-Test in Sepang, kombinierte Zeitenliste der 3 Tage:

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:59,368 min

2. Andrea Iannone, Suzuki, 1:59,452

3. Marc Márquez, Honda, 1:59,506

4. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:59,553

5. Dani Pedrosa, Honda, 1:59,578

6. Valentino Rossi, Yamaha, 1:59,589

7. Álvaro Bautista, Ducati, 1:59,628

8. Casey Stoner, Ducati, 1:59,639

9. Cal Crutchlow, Honda, 1:59,728

10. Jorge Lorenzo, Ducati, 1:59,766

11. Johann Zarco, Yamaha, 1:59,772

12. Alex Rins, Suzuki, 2:00,057

13. Aleix Espargaró, Aprilia, 2:00,108

14. Danilo Petrucci, Ducati, 2:00,310

15. Jonas Folger, Yamaha, 2:00,312

16. Héctor Barberá, Ducati, 2:00,352

17. Jack Miller, Honda, 2:00,439

18. Karel Abraham, Ducati, 2:00,445

19. Scott Redding, Ducati, 2:00,645

20. Loris Baz, Ducati, 2:00,873

21. Pol Espargaró, KTM, 2:01,338

22. Bradley Smith, KTM, 2:01,338

23. Sam Lowes, Aprilia, 2:01,341

24. Michele Pirro, Ducati, 2:01,382

25. Katsuyuki Nakasuga, Yamaha, 2:01,658

26. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:01,812

27. Kouta Nozane, Yamaha, 2:02,187

28. Tito Rabat, Honda, 2:02,189

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