Spielberg, Q1: Zarco (Honda) und Bagnaia (Ducati) gleich schnell ins Q2
Regen in der Nacht hatte das wichtige FP2 sabotiert. Als es im Q1 trocken war, ging es wild zu – mit dem besten Ausgang für Ducati-Pilot Bagnaia und Veteran Johann Zarco. Razgatlioglu wieder hinten.
Erst zum Beginn der ersten der beiden Quali-Sitzungen war der Red-Bull-Ring komplett abgetrocknet – doch das FP2 zuvor hatte die Abstimmungsarbeit auf trockener Piste torpediert. Aufgrund der enormen Leistungsdichte im Zeittraining – 19 Piloten hatten die Session binnen 0,9 Sekunden abgeschlossen – fanden sich erneut prominente Namen im Q1 wieder.
Wild entschlossen, den nachträglichen Sprung ins Q2 und damit einen sicheren Startplatz in den Top 12 zu schaffen, waren insbesondere die Honda-Piloten. Marini, Zarco und Rookie Moreira lagen am Freitag alle lange auf Q2-Kurs. Am Ende verpasste das Trio die Chance um weniger als ein Zehntel! Ebenfalls nur knapp dahinter die KTM-Piloten Enea Bastianini und Ersatzfahrer Pol Espargaro. Damit nicht genug: Auch KTM-Werksfahrer Pecco Bagnaia und Trackhouse-Pilot Raul Fernandez gingen um 10.50 Uhr. Fernandez gilt dazu als ausgezeichneter Qualifier.
Für den ersten starken Aufschlag sorgte Honda-LCR-Pilot Johann Zarco. Der Franzose serierte eine 1:29,447 min und war damit eine Zehntel schneller als Pol Espargaro. Es folgte das Ducati-Duo mit Bagnaia und Morbidelli. Zur Freude der Tech3-KTM-Mannschaft ging dann Enea Bastianini in Führung. Eine Minute später war «La Bestia» hinter Fernandez, Bastianini, Moreira und Zarco wieder auf Platz 5 abgefallen. Ganz hinten nach der ersten Attacke wieder Yamaha-Pilot und Novize Toprak Razgatlioglu, davor Joan-Mir-Ersatz Taka Nakagami.
Nach kurzem Debrief ging es sechs Minuten vor der Flagge mit einem weiteren weichen Michelin-Hinterreifen wieder auf die nun unter blauem Himmel glänzende Piste. Die erste Verbesserung gelang Jack Miller, doch es reichte nur für Platz 8. Mehr Druck machten Bagnaia und Zarco. Kurios: Beide Athleten fuhren eine 1:28,753 min! In der letzten Runde attackierten die KTM-Piloten, doch es reichte nur für die Ränge 4 (Espargaro) und 7 (Bastianini). Während es für Bagnaia und Zarco mit der identischen Rundenzeit verpasste Trackhouse-Pilot Raul Fernandez das Q2 um 0,118 Sekunden.
Nach vorne kam noch Luca Marini – doch mit einer 1:29,110 min war für den zukünftigen KTM-Fahrer auf Platz 5 Schluss. Wieder nur der letzte Startplatz bleibt Topra Razgatlioglu. Aufgrund der Streckenbedingungen blieb der Rundenrekord von Jorge Martin (1:27,748 min) aus dem Jahr 2026 stehen.
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