Tödlicher Unfall auf Superbike-WM-Strecke in Italien
Ein schwerer Unfall überschattete den FMI Cup auf der Superbike-WM-Strecke in Cremona. Der italienische Motorradrennfahrer Gabriele Cottini verstarb trotz schneller Hilfe an den Folgen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Beim Lauf des Dunlop Cup 600, Teil des FMI Cups in Italien, kam es beim Rennwochenende in Cremona zu einem schweren Unfall, in den der italienische Motorradpilot Gabriele Cottini verwickelt war. Trotz sofortiger medizinischer Hilfe auf der Strecke und der schnellen Verlegung ins Ospedale Maggiore in Cremona konnte sein Leben nicht gerettet werden.
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In einem gemeinsamen Statement teilten die Italienische Motorradföderation, das organisierende Moto Club Motolampeggio, die Rennleitung, der Promoter EMG Events sowie der Cremona Circuit mit, dass man in Gedanken bei der Familie, den Freunden und allen Weggefährten sei, die Cottini auf seinem Weg im Motorsport begleitet haben. Auch die Rennserie EMG Eventi bekundete in einem emotionalen Social-Media-Post ihre Anteilnahme: "Das gesamte Team von EMG Eventi spricht der Familie, den Freunden und allen Menschen, die Gabriele kannten und seine Leidenschaft für den Motorradsport teilten, sein tief empfundenes Beileid aus. Wir sind zutiefst betrübt. Heute haben wir einen großartigen Menschen verloren."
Und weiter: "Wir möchten dich so in Erinnerung behalten: mit einem Lächeln, während du das tatest, was du am meisten geliebt hast – Gas geben. Gute Reise, Cottix, du wirst immer in unseren Herzen bleiben."
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Nach einer Absprache aller Beteiligten wurde entschieden, das Rennwochenende dennoch fortzuführen – im Zeichen des Respekts für Cottini und seiner großen Leidenschaft für den Motorradsport. Die siegreichen Fahrer widmeten ihre Erfolge dem verstorbenen Kollegen, als stille Geste der Verbundenheit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zum Zeichen der Trauer gab es am Ende des Wochenendes keine Podiumsfeierlichkeiten. "Die Erinnerung an Gabriele Cottini wird in uns allen lebendig bleiben", hieß es von offizieller Seite.
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