Sieg verschenkt: Maria Herrera (29) bekam in Assen eine Taktik-Lehrstunde
Zum zweiten Mal in der WorldWCR 2026 und zum zweiten Mal in Assen verlor Maria Herrera in einem zweiten Rennen den Sieg in der letzten Runde. Die Weltmeisterin will ihre Lehren daraus ziehen.
Geschichte wiederholt sich. Wie in Portimão, als Maria Herrera im zweiten Lauf von Paola Ramos überlistet wurde, verlor Maria Herrera auch im zweiten Rennen in Assen in der letzten Runde den Sieg. Das Überholmanöver von Beatriz Neila war mutig und perfekt ausgeführt.
Dabei galt die Weltmeisterin für das zweite Rennwochenende der WorldWCR 2026 als große Favoritin. Das freie Training dominierte Herrera mit 0,9 sec Vorsprung und auch die Superpole entschied sie mit 0,3 sec Vorsprung für sich. In den Rennen avancierte aber Neila zu einer ebenbürtigen Rivalin.
Herrera hätte gewarnt sein müssen: Auch 2025 luchste ihr Neila in der letzten Runde den Sieg ab. «Der Regen machte das Rennen schwierig. Ich wollte nicht so sehr pushen, aber Bea hat mächtig Druck gemacht, also musste ich», erzählte die 29-Jährige. «Zu Beginn fühlte ich mich ausgezeichnet, aber in den letzten Runden hatte sie etwas mehr im Köcher. Ich glaube, ich habe das Rennen gut gemeistert – nur die letzte Kurve nicht! Mein Team hat einen großartigen Job erledigt, allerdings muss ich die Schikane für nächste Saison besser hinbekommen.»
WorldWCR 2026: Titelkampf läuft auf Herrera und Neila hinaus
Mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen führt die Titelverteidigerin die Gesamtwertung mit 90 Punkten vor Neila mit 77 Punkten an. Nach nur zwei Meetings läuft es auf den Titelkampf zwischen den beiden Spanierinnen hinaus.
«Diese Punkte sind sehr wichtig und ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Ergebnis», versicherte Herrera. «Ich bin mit einer Verletzung in das Wochenende gestartet und habe daher nicht erwartet, gleich von Anfang an die Schnellste zu sein. Ich bin froh, hier mit guten Punkten abzureisen, aber die Meisterschaft ist lang, also müssen wir weiterarbeiten.»
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