Cedric Sbirrazzuoli verstirbt an seinem 39. Geburtstag
Der langjährige GT-Pilot Cedric Sbirrazzuoli ist an seinem 39. Geburtstag verstorben. Der Monegasse, der unter anderem in der GT World Challenge Europe fuhr, erlag einer Krebs-Erkrankung.
Der langjährige GT-Rennfahrer Cedric Sbirrazzuoli ist im Alter von 39 Jahren verstorben. Sbirrazzuoli verstarb nach einem Kampf gegen eine Krebs-Erkrankung.
Sbirrazzuoli, der 2024 beim Motul Petit Le Mans mit Conquest Racing den Sieg in der GTD-Klasse errang, war seit langem als Fahrer und Trainer im europäischen und nordamerikanischen Sportwagenrennsport tätig, unter anderem in der GT World Challenge Europe und America sowie in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship.
Der monegassische Fahrer trug dazu bei, Dream Racing im Lamborghini Super Trofeo North America und in der IMSA GTD-Klasse zu etablieren, und belegte 2019 mit dem in Las Vegas ansässigen Team den dritten Platz in der Pro-Klasse der Lamborghini World Finals.
Nachdem er seine Profikarriere bei AF Corse begonnen hatte, kehrte Sbirrazzuoli 2021 zu dem von Amato Ferrari geführten Rennstall zurück und fuhr vorwiegend in Europa in der Italian GT, dem Internatioal GT Open und der GT World Challenge Europe, bevor er Ende 2022 zu Conquest Racing wechselte, wo er als Coach von Manny Franco tätig war.
Im folgenden Jahr bestritt er einen Teil der Pirelli GT4 America-Saison mit dem von Eric Bachelart geführten Team, bevor er 2024 und 2025 mit dem Ferrari 296 GT3 von Conquest im Michelin Endurance Cup an den Start ging – Höhepunkt war der Klassensieg beim Petit Le Mans. Sein letztes Profirennen bestritt er bei den 12h Sebring 2025, wo er gemeinsam mit Franco und Daniel Serra den siebten Platz in seiner Klasse belegte.
Sbirrazzuoli, der erst im Juni seine Freundin Martina geheiratet hatte, starb am Donnerstag, seinem 39. Geburtstag.
AF Corse verabschiedete sich mit emotionalen Worten von Sbirrazzuoli: «Du warst ein sehr talentierter, entschlossener und professioneller Fahrer, mit jener Leidenschaft und jenem Siegeswillen, die nur diejenigen besitzen, die den Rennsport wirklich lieben. Aber du warst noch viel mehr: ein authentischer, respektvoller und lebensfroher Mensch, der es verstand, gesunde Begeisterung zu vermitteln und seine Leidenschaft für den Motorsport auf ganz eigene Weise zu leben. Es war ein Privileg, gemeinsam zu arbeiten und zu träumen. Dein Rennen endete viel zu früh. Die Erinnerung an dich wird für immer weiterleben. Wir umarmen deine Frau, deine Eltern und all deine Liebsten von ganzem Herzen.»
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