BMW in Cremona: Ohne Razgatlioglu keine Herrlichkeit
Das BMW-Quartett kam im ersten Superbike-WM-Lauf in Cremona auf die Ränge 7, 8, 13 und 14. Bei allen mit der M1000RR erzielten technischen Fortschritten ist offensichtlich, welch große Rolle der Fahrer spielt.
In den vergangenen Jahren war es stets so, dass die BMW auf einigen Rennstrecken sehr gut funktionierte, so wurden immer wieder Podestplätze erobert.
Toprak Razgatlioglu lässt das Motorrad aussehen, als hätte es keine Schwächen und gewann vor seinem schlimmen Sturz in Frankreich 13 Rennen in Folge. Mit ihm im Sattel war die BMW kaum zu besiegen.
In Magny-Cours stand BMW auch ohne Toprak gut da, der Circuit de Nevers lag dem Motorrad aber schon immer. Zudem regnete es im ersten Rennen, was Sieger Michael van der Mark zu seinem Vorteil nutzte.
In Cremona wurde BMW von der Wirklichkeit eingeholt. Mit Toprak im Krankenstand qualifizierte sich van der Mark als Bester aus dem weiß-blauen Quartett für Startplatz 11. Der Schnellste war erstaunlicherweise
Die Zielflagge sahen van der Mark, Gerloff, Redding und Reiterberger im ersten Rennen auf den Rängen 7, 8, 13 und 14.
"Die Leistungen der BMW-Fahrer war sehr ähnlich wie auf anderen Strecken", kommentierte Weltmeister Alvaro Bautista, der von Startplatz 13 kommend
"Das ist nicht, was wir uns erhofft hatten", sagte BMW-Sportdirektor Marc Bongers zu den Ergebnissen. "In Magny-Cours und Portimao schauten wir deutlich besser aus, hier straucheln wir. Mickey scheint sein Mojo aber in den Rennen zu finden und Garrett war direkt hinter ihm. Das sind nicht die Plätze, wo wir sein wollen."
Entsprechend groß ist die Sehnsucht nach der Rückkehr des Teamleaders. "Ich rede beinahe täglich mit Toprak, er ist traurig", so Bongers. "Er fühlt sich gut, stark und gesund und möchte wieder auf das Motorrad steigen. Solange er keine extremen sportlichen Anstrengungen unternimmt, schränkt ihn auch der verbliebene Pneumothorax nicht ein. Er fühlt sich rennbereit, muss sich die Rennen aber am Fernseher angucken. Und sieht, wie sein Vorsprung in der Meisterschaft weggeknabbert wird. Es scheint ein Restrisiko eines Lungenkollaps zu geben, solange der Pneumothorax sich nicht auflöst. Deshalb bekommt er keine Freigabe von den Ärzten."
Wie lange es dauert, bis sich die angesammelte Luft im Pleuraspalt zwischen Lunge und Brustkorb verflüchtigt,
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