Domi Aegerter (Yamaha): «Darauf kann man aufbauen»
Nach dem Desaster in Misano benötigte Domi Aegerter ein solides Rennwochenende, um in der Gesamtwertung der Superbike-WM 2024 nicht den Anschluss zu verlieren. Donington verlief für den Yamaha-Piloten zufriedenstellend.
Zwei unverschuldete Ausfälle musste Dominique Aegerter auf dem Misano World Circuit durch Motorschäden seiner Yamaha R1 hinnehmen. Beide Defekte passierten ausgerechnet in den Hauptrennen, in denen die meisten Punkte vergeben werden. Umso wichtiger war es für den Schweizer, in Donington Park stark zurückzukommen.
Als Fünfter der Superpole und damit bester Yamaha-Pilot legte der zweifache Supersport-Weltmeister am Samstag gut los und erreichte anschließend Platz 8 im ersten Lauf. Im Superpole-Race und zweiten Lauf am Sonntag war mehr drin als die Plätze 11 und 9.
"Das Superpole-Race war sehr anstrengend", stöhnte der Rohrbacher. "Ich habe über die gesamte Distanz mein Bestes gegeben. Es begann mit einem guten Start, und ich habe hart gepusht, um meine Position zu halten. Doch in der zweiten Runde machte ich einen Fehler in der Schikane, der mich auf den elften Platz zurückwarf. Danach gelang es mir, mich wieder bis auf den neunten Platz vorzukämpfen. Doch in der letzten Runde wurde ich von zwei Fahrern etwas abgedrängt, weshalb ich kurz die Strecke verlassen musste und nur Elfter wurde."
Der 33-Jährige weiter: "Das zweite Rennen am Nachmittag musste ich vom zehnten Startplatz aus in Angriff nehmen und erwischte wieder einen guten Start. Solange ich keinen Fahrer vor mir hatte, war ich ziemlich schnell unterwegs. So konnte ich die Lücke zu Andrea Locatelli ein wenig schließen. Aber bald wurde es ein harter Kampf mit mehreren Fahrern, die sehr konkurrenzfähig waren. Im Ziel war unser Rückstand auf den Sieger geringer als gestern. Das war eine Verbesserung. Aber mit dem neunten Platz bin ich definitiv nicht zufrieden. Dennoch können wir darauf aufbauen."
Immerhin: In allen drei Rennen kam Aegerter vor Remy Gardner ins Ziel. In der Gesamtwertung hat der Schweizer als Zehnter mit 61 WM-Punkten allerdings einen deutlichen Rückstand auf seinen GRT-Teamkollegen, der mit 83 Punkten WM-Achter ist.
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