Garrett Gerlott (3.): Plötzlich wieder Weltklasse!
Als Dritter am Freitag bestätigte Garrett Gerloff, dass die Yamaha R1 auf dem Mandalika Circuit gut funktioniert. Der Texaner glaubt dennoch, dass die Rennen beim Saisonfinale der Superbike-WM 2021 umkämpft sein werden.
Und plötzlich ist Garrett Gerloff wieder da! Strauchelte der Texaner über weite Teile der Superbike-WM 2021, so stellte der 26-Jährige seine Yamaha R1 am ersten Trainingstag auf dem neuen Mandalika Street Circuit auf den dritten Platz – nur WM-Leader Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Rekordweltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) waren schneller.
"Die zweite Session lief viel besser, umso gespannter bin ich auf Samstag – vielleicht steigere ich mich weiter", jubelte der GRT-Yamaha-Pilot. "Ich mag die Strecke! Am Vormittag war es noch etwas rutschig. Ich selbst hatte am Ausgang der ersten Kurve einen heftigen Slide, als ich einen Stein erwischte. Danach haben sie diese Stelle gereinigt und im FP2 war alles fein. Das Layout ist schnell und fließend, was eine Stärke der Yamaha ist – besonders die Kurven 5 und 6 liegen der R1. Allerdings ist Jonathan nur 0,1 sec hinter Toprak und die Abstände der Top-8 sind generell nicht so groß, die Rennen werden wahrscheinlich sehr eng."
Gerloff, der auch die Superbike-WM 2022 mit GRT Yamaha bestreiten wird, fühlt sich bereit für ein Highlight zum Saisonende.
"Mein Bike fühlt sich großartig an und ich selbst fühle mich stark", versicherte der gut aufgelegte Yamaha-Pilot. "Meine Rundenzeiten kann ich konstant fahren und die Strecke liegt mir. Wir werden versuchen, mein Bike und das Gefühl weiter zu verbessern, weil ich zum Abschluss gerne ein starkes Wochenende haben würde. Auf jeden Fall werde ich in der Superpole alles geben, um für das erste Rennen eine gute Ausgangsposition zu haben."
Mit Sorge beobachten die Fahrer jedoch das Wetter. In Indonesien ist Regenzeit, starke Regenfälle können ohne lange Vorankündigung über Lombok hinwegziehen.
"Zuerst sollte es am Freitag regnen, dann wieder nicht. Für Samstag war kein Regen vorhergesagt, aber vielleicht regnet es doch", grübelt Gerloff. "Man weiß es nicht und das ist das einzige, was mir Kopfzerbrechen bereitet. Ich persönlich würde mir wünschen, dass die Sonne scheint und wir ein trockenes Rennen haben. Sonst haben wir hier keine seltsamen Probleme, alles sieht gut aus."
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