Jonas Folger (BMW) nach Portimão-Debüt begeistert
Portimão ist das letzte Rennwochenende von Jonas Folger in der Superbike-WM. Zur anspruchsvollen Rennstrecke an der Algarve würde der BMW-Pilot aber gerne zurückkehren. Platz 16 am ersten Trainingstag ist keine Schande.
Im ersten Training am Freitagvormittag fuhr Jonas Folger seine ersten Runden auf dem "Autódromo Internacional do Algarve" bei Portimão. Die 2008 erbaute Rennstrecke zählt zu den schwierigsten im Kalender der seriennahen Weltmeisterschaft, das bestätigen durch die Bank alle Piloten.
Mit jeder Runde lernte Folger im ersten Training die Strecke besser kennen, um anschließend im FP2 an der Abstimmung der M1000RR zu arbeiten. Im zweiten Training steigerte sich der Bonovo MGM-Pilot um fast 0,9 sec auf eine 1:43,321 min und lag damit 1,8 sec hinter der Tagesbestzeit von Portimão-Spezialist Jonathan Rea (Kawasaki).
Im Vergleich zu seinen BMW-Markenkollegen sieht es besser aus: Eugene Laverty war nur 0,164 sec schneller als Folger, Michael van der Mark verlor 0,9 sec auf den sechsfachen Weltmeister.
Die Rennstrecke hat es Schwindegger angetan.
"Ich bin beeindruckt von dieser Rennstrecke! Es macht mega viel Spaß hier zu fahren, allerdings braucht es etwas Zeit, bis man eine Linie findet und einen entsprechenden Rhythmus aufbauen kann", bestätigte Folger. "Wir haben jetzt einiges am Chassis gemacht und werden auch für morgen noch ein paar Dinge ändern, besonders um die richtige Balance zu finden. Wir hatten Schwierigkeiten mit dem Grip und auch auf der Bremse war es schwer, aber im zweiten freien Training sind wir schon leicht in die richtige Richtung gegangen. Es ist deutlich besser geworden, aber ich denke, wir können noch einen weiteren Schritt machen was die Balance angeht, um dann einfach Kurvenmitte und Ausgang zu verbessern. Alles musste mehr oder weniger passen."
Am Samstag wollen Folger und sein Team zahlreiche Ideen in die Abstimmung der BMW einfließen lassen. Wichtiger als das sind aber die Streckenkenntnisse, wo der Deutsche weiterhin Nachholbedarf hat.
"Die Rundenzeiten konstant zu fahren, fällt mir im Moment noch schwer", grübelte Folger. "Aber ich hoffe, dass wir morgen einen Schritt machen können und damit auch konstanter werden. Ich hoffe, dass wir damit am Samstag noch besser sind."
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