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Garrett Gerloff (Kawasaki): «In diesem Jahr mit größeren Ambitionen!»
Es trug nicht zur Beruhigung bei, dass sich Eugene Laverty nach seinem schweren Sturz im zweiten Lauf der Superbike-WM 2022 auf Phillip Island nicht persönlich zu Wort meldete. So geht es dem BMW-Piloten.
Statt am Sonntagabend in kleiner Journalistenrunde sein letztes Interview als Rennfahrer zu geben und anschließend die Saisonabschlussparty zu feiern, beendete Eugene Laverty seinen letzten Arbeitstag als Rennfahrer im Krankenhaus. Der Nordire lag im zweiten Lauf zeitweise auf Platz 10, doch in Runde 18 stürzte er in der sehr schnellen ersten Rechtskurve und der folgende Xavi Fores (Barni Ducati) konnte nicht ausweichen.
Nach Erstversorgung an der Rennstrecke
Nun meldete sich Laverty bei SPEEDWEEK.com.
"Entschuldigung für das Schweigen nach meinem Sturz. Ich wollte warten, bis die Entwarnung von den Internisten bekommen habe. Nach 43 Stunden darf ich endlich etwas essen", schrieb Laverty. "Ich hatte großes Glück, dass meine Becken- und Hüftfrakturen stabil sind und nicht operiert werden müssen. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich hätte die letzten fünf Runden meiner Rennkarriere auch einfach nach Hause fahren können, aber für mich ergab es keinen Sinn, auf der Rennstrecke zu sein und nicht 100 Prozent zu geben. Das Wichtigste ist, dass ich mich gut erholen werde."
Laverty dankte Xavi Fores, der nach dem Sturz an seiner Seite blieb, und für die vielen Genesungswünsche, die er seit Sonntag erhielt.
In der Superbike-WM 2023
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