MV Agusta: Was hinter den zwei Ausfällen steckt
In beiden Läufen der Superbike-WM in Portimao musste Werksfahrer Leon Camier seine MV Agusta 1000 F4 nach drei Runden abstellen. Rennchef Brian Gillen erklärte, was passiert ist.
MV Agusta hat inzwischen das Potenzial erreicht, um aus eigener Kraft regelmäßig in die Top-10 zu fahren. Nicht so in Portimao. "Wir hatten einfach Pech", lautete das Fazit von Leon Camier nach seinen beiden Ausfällen.
Rennchef Brian Gillen ging für SPEEDWEEK.com ins Detail. "Im ersten Lauf hatten wir ein Problem mit der Benzinpumpe, wir hatten auf einmal keinen Benzindruck mehr", erklärte der Amerikaner. "Das haben wir für das zweite Rennen behoben, gingen in die Einführungsrunde, alles funktionierte, der Benzindruck war normal. Leon fuhr eine Runde, dann funktionierte der Sensor des Schaltautomaten nicht mehr richtig und runterschalten war nicht mehr möglich. Dann konnte er gar nicht mehr schalten."
"Das mit dem Sensor war lächerliches Scheiß-Pech", so Gillen. "Der erste Ausfall lässt sich vermeiden. Wir müssen ein Teil in der Benzinpumpe ersetzen, da verwenden wir bislang das Standardbauteil aus der Serienmaschine. Bis Misano sollten wir das erledigt haben."
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