Neue Corona-Fälle: SBK Jerez endgültig ohne Zuschauer
In Jerez gab es aufgrund der positiven Corona-Entwicklung die Hoffnung, MotoGP und Superbike-WM doch vor vollen Tribünen zu veranstalten. Nun ist man froh, wenn die Pandemie nicht wieder an Fahrt gewinnt.
Spanien wurde von der Corona-Pandemie schwer getroffen, doch die drastischen Maßnahmen der Regierung entfalteten ihre Wirkung und die Infektionszahlen gingen signifikant zurück. Und zwar so sehr, dass die seriennahe Weltmeisterschaft ab August vier Meetings in sieben Wochen auf spanischen Rennstrecken veranstalten wird.
Den Anfang macht am ersten Augustwochenende Jerez de la Frontera. Dort nahm man nach einem Monat ohne neue Infektionen sogar Gespräche mit der Dorna und der andalusischen Provinzregierung auf, um die Möglichkeit zu erörtern, für das Meeting doch Zuschauer zu erlauben.
Durch die Reduzierung der Kapazität auf ein Drittel hätten die Anforderungen zur Erfüllung der Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen erfüllt werden können. Kosten zur Umsetzung und Überwachung der Maßnahmen hätten von den Einnahmen getragen werden müssen.
Doch seit Dienstag ist klar: Daraus wird nichts! In einer gemeinsamen Sitzung wurde entschieden, dass Tests und Rennwochenenden ohne Publikum stattfinden müssen. Denn wie diariodejerez.es berichtet, gab es in der südspanischen Stadt überraschend drei neue Corona-Fälle. Ein deutlicher Anstieg der Neuinfektionen wurde auch in Aragonien und Malaga verzeichnet.
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