Platz 6 in Brünn: Rinaldi empfiehlt sich bei Ducati
Mit seinem besten Finish in der Superbike-WM beendete Michael Rinaldi das Meeting im tschechischen Brünn. Die stetige Entwicklung des erst 21-Jährigen im Ducati Junior Team ist offensichtlich.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Champion der Superstock-1000-EM beförderte Ducati Michael Rinaldi in Superbike-WM, auch weil 2018 die letzte Saison der Nachwuchsserie sein wird.
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Obwohl der junge Italiener nur die Europa-Rennen bestreitet und somit bei den Meetings in Australien und Thailand fehlte, hat Rinaldi bereits 54 Punkte eingefahren – nur sechs weniger als Aprilia-Werkspilot Eugene Laverty. Nach drei siebten Plätzen in Aragón (Lauf 2) und Imola holte der smarte Ducat-Pilot im zweiten Lauf in Brünn als Sechster sein bisher bestes Ergebnis in der Superbike-WM. "Es ist klasse, ein schwieriges Wochenende mit dem bisher besten Finish zu beenden", berichtete Rinaldi. "Das Rennen hat echt Spaß gemacht, nur in den letzten Runden bekam ich Probleme mit den Reifen, weil es heißer war als am Samstag. Ich dachte mir, Platz 6 ist dafür ok. Jetzt lassen wir Laguna Seca aus, aber ich drücke Ducati die Daumen und freue mich auf mein Heimrennen in Misano."
Im ersten Lauf am Samstag war der 21-Jährige gestürzt. "Der Sturz war bitter, weil ich eigentlich konkurrenzfähig war", ärgerte sich der Italiener. "Durch den Rennabbruch konnte ich zwar glücklicherweise wieder am Rennen teilnehmen. Mein Team hat großartig gearbeitet, das zweite Bike rechtzeitig hinzubekommen, das Set-up war aber anders. Immerhin holten wir von ganz hinten startend noch einen Punkt – das war gut für die Moral."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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