Tom Sykes kein Zocker – aber er sieht Toprak vorne
Erstmals seit 2007 erlebte der ehemalige Superbike-Weltmeister Tom Sykes den Donington-Event als Zuschauer. Wie er das Kräfteverhältnis zwischen Alvaro Bautista, Toprak Razgatlioglu und Johnny Rea einschätzt.
Tom Sykes fand nach der Saison 2021 keinen Platz in der Weltmeisterschaft und wechselte in das britische Championat zu Ducati, aktuell liegt er auf dem enttäuschenden 14. Gesamtrang.
"Ich habe das Wochenende genossen, viele Leute kamen zu mir, um mich zu sehen", erzählte der 34-fache Laufsieger beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Das war sehr emotional. Die Meisterschaft dieses Jahr ist fantastisch, seit Freitag war offensichtlich, dass Toprak und Yamaha in Donington über sehr viel Potenzial verfügen. Er hat am Freitag nicht alle seine Karten auf den Tisch gelegt und dann in den Rennen alle überrascht. Ich halte die Erkenntnisse von Donington für einen Wegweiser für die restliche Saison. Jonathan und Kawasaki haben viele vorab als Sieger gesehen. Ducati war mit Bautista nicht ganz vorne, man konnte aber deutlich sehen, wie sich das Motorrad im Handling verbessert hat. Sie alle drei würden es verdienen, Weltmeister zu werden, sie fahren sehr gut. Ich bin keine Spielernatur und wette deshalb nicht. Ich glaube aber, dass jetzt einige Strecken kommen, die Toprak liegen, er wird immer stärker werden."
Der WM-Dritte Razgatlioglu konnte seinen Rückstand auf Leader Alvaro Bautista (Ducati) innerhalb des Donington-Wochenendes von 79 Punkten auf 43 reduzieren. Rea (Kawasaki) ist mit 17 Punkten Rückstand Zweiter.
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