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Nicolo Bulega sicher: «Zeit von Ducati wird kommen»

Wie schon in Aragón bestätigte sich Nicolo Bulega auch beim Supersport-Meeting in Assen als der schnellste Ducati-Pilot. Der Italiener ist überzeugt, dass nur eine Frage der Zeit ist, bis die Panigale V2 gewinnen wird.

Im Artikel erwähnt

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In der Supersport-WM 2022 treffen die traditionellen 600er-Motorräder auf faszinierende Bikes wie die Ducati 955 V2, MV Agusta F300 und Triumph Street Triple 765 RS.

Dass die Yamaha R6 als Maßstab für die Harmonisierung herangezogen wurde, ist an den bisherigen Ergebnissen zu erkennen: Alle bisherigen Siege erzielen Yamaha-Piloten, dazu zehn von zwölf Podestplätzen (8x Yamaha, 2x Kawasaki). Die einzigen Top-3-Ergebnisse der neuen Supersport-Generation erzielte Nicolo Bulega mit der V2-Ducati.

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Der frühere Moto2-Pilot erzielte in Assen in Lauf 1 den dritten Platz und führte erstmalig ein Rennen der Supersport-WM an.

"Das Rennen lief wirklich gut, das Gefühl mit dem Bike war erstklassig", lobte Bulega im Gespräch mit SPEEDWEEK.com sein Bike. "Im Vergleich zu Aragón haben wir uns auf den ersten Rennrunden verbessern können. Und ich denke, wir haben uns in schnellen Kurven etwas gesteigert – in Spanien war die Ducati noch etwas nervös, hauptsächlich am Heck. Aber mit jedem Rennen geht es ein wenig vorwärts – unsere Zeit wird kommen."

Am Sonntag verpasste Bulega einen weiteren dritten Platz auf dem Podium nur um 0,347 sec. Auf Sieger Aegerter fehlten aber fast fünf Sekunden.

"Ich bin zufrieden mit dem vierten Platz", betonte der Ducati-Pilot. "Das Rennen war schneller als am Samstag und es war damit schwieriger, die Pace der Yamaha mitzugehen. Im Renntrimm haben wir nach wie vor einen Rückstand. Ich habe den SCX-Hinterreifen verwendet, bin mir aber nicht sicher, ob das die beste Wahl war. Mal schauen, was wir bei den nächsten Rennen erreichen können."

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Für den Zuschauer scheint die Balanceregel zu funktionieren. Denn Ducati holte bereits Podestplätze und auch Triumph und MV Agusta erreichten schon die Top-5.

"In Aragón war es aus meiner Sicht nicht ausgeglichen", bemängelt Bulega. "Unser Schwachpunkt ist die Beschleunigung in den ersten drei Gängen, der Top-Speed ist gut. In Assen tritt dieses Problem nicht so stark auf, weil es weniger langsame Kurven gibt. Man muss also nicht, wie in Aragón, aus niedriger Geschwindigkeit beschleunigen."

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