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Nach Tod des Teamchefs: Am Ende der Supersport-WM 2026 sperrt EAB Racing zu

Viele Jahre war EAB Racing Bestandteil der seriennahen Weltmeisterschaft. Ein Jahr nach dem Tod von Ferry Schoenmaker steht nun fest, dass auch sein Supersport-Team nicht überlegen wird.

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Vor einem Jahr musste das EAB Racing Team innerhalb weniger Tage zwei niederschmetternde Ereignisse hinnehmen. Am 18. Mai 2025 verstarb Miteigentümer Piero Cossu; in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai dann im Alter von nur 59 Jahren Ferry Schoenmakers. Der Niederländer war nicht nur Teamchef, sondern vermittelte durch den Benelux-Ableger des schwedischen Unternehmens EAB – einem Hersteller u.a. von vollautomatisierten Lagereinrichtungen – für den Hauptsponsor.

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Der Rennbetrieb wurde fortan von Pjotr Groenenberg aufrechterhalten. In diesem Jahr bringt das Ducati-Team den Dänen Simon Jespersen in die Startaufstellung. Nach neun von zwölf Supersport-Meetings belegt der 25-Jährige aus Kopenhagen Rang 14 der Gesamtwertung. Nun teilte Groenenberg mit, dass 2026 die letzte Saison sein wird: EAB Racing wird am Saisonende aufgelöst.

«Die Entscheidung, nach dieser Saison aufzuhören, ist definitiv nicht leicht gefallen. Angesichts der Ungewissheit über die Zukunft und all dessen, was in den letzten zwei Jahren passiert ist, glauben wir, dass dies der richtige Zeitpunkt für uns ist», sagte Groenenberg. «Gleichzeitig bin ich äußerst stolz auf das, was wir mit einer relativ kleinen Gruppe von Menschen erreicht haben, insbesondere angesichts des heutigen Niveaus in der Supersport-WM. Ohne Ferry wäre all dies nicht möglich gewesen. Er hat dieses Team aufgebaut und alles dafür gegeben. Wir möchten uns auch bei Simon für die gemeinsame Saison bedanken und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Wir möchten das Kapitel EAB Racing Team auf die bestmögliche Weise abschließen.»

EAB Racing wurde 2006 durch Ferry Schoenmakers gegründet und entwickelte sich zu einer festen Größe im internationalen Motorradrennsport. Das Team war zuerst in den Superstock-Serien mit 600 und 1000 ccm engagiert, später in der Supersport-Weltmeisterschaft. Während dieser Zeit arbeitete man mit Honda und Ducati zusammen. Erfolge waren u.a. die Superstock-600-Titel mit Michael van der Mark und Gino Rea. Weitere bekannte Fahrer waren Anthony West, Randy Krummenacher, Glenn van Straalen oder Niki Tuuli.

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Wenn EAB Racing nach zwei Jahrzehnten zugesperrt wird, endet auch ein wichtiges Kapitel der Supersport-WM.

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