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Im Vergleich zu seinem Teamkollegen und Doppelsieger Jeremy Alcoba verblassen die Ergebnisse von Dominique Aegerter beim Supersport-Event in Cremona. Wie der Kawasaki-Pilot sein Wochenende einschätzt.
Es war eine Sensation, als Jeremy Alcoba am Samstag im ersten Lauf auf dem Cremona Circuit als Sieger über die Ziellinie brauste – es war der erste Supersport-Sieg des Spaniers und der erste von Kawasaki seit Can Öncü in Mandalika 2023. Am Freitag hatte der 23-Jährige im Qualifying bereits die erste Pole-Position seit Philipp Öttl in Jerez 2021 eingefahren. Noch größer war der Jubel, als Alcoba auch das zweite Rennen am Sonntag für sich entschied.
Das zehnte Saisonmeeting war der Beweis: Die Kawasaki ZX-6R 636 ist konkurrenzfähig. Und mit Abstrichen gilt das auch für Dominique Aegerter, der beim Heimrennen seines Puccetti-Teams im ersten Lauf einen neunten Platz einfahren konnte und damit erstmals seit Assen (Sechster in Lauf 1) wieder ein einstelliges Ergebnis erreichte.
«Ich freue mich, dass ich nach einiger Zeit wieder ein Rennen in den Top-10 beendet habe, und zwar auf Platz 9, wodurch wir einige gute Punkte sammeln konnten», sagte der 35-Jährige erleichtert. «Es hat viel Spaß gemacht, da ich zahlreiche spannende Zweikämpfe mit anderen Fahrern hatte. Auch wenn wir immer etwas mehr wollen, nehme ich das Positive mit, denn wir sind endlich auf dem richtigen Weg und ich bekomme ein etwas besseres Gefühl für das Motorrad.»
Weil Aegerters schnellste Rennrunde in 1:32,354 min nicht unter den besten neun war, fiel der Kawasaki-Pilot in der Startaufstellung für das zweite Rennen um drei Plätze auf die 15. Position zurück. Nach 23 Runden und vielen Zweikämpfen kreuzte der zweifache Supersport-Weltmeister als Zwölfter die Ziellinie.
«Natürlich wollte ich mehr als nur den zwölften Platz erreichen. Mein Start war gut, aber in den ersten Runden fehlte mir die Leistung, um anzugreifen und zu überholen», erklärte Aegerter. «In der Mitte des Rennens wurde es besser, und in dieser Phase war ich wirklich konkurrenzfähig. So konnte ich andere Fahrer überholen und mich nach vorne kämpfen. Aber in der Schlussphase hatten wir ein wenig Mühe, weil ich in jeder Runde so hart wie möglich gepusht habe. Insgesamt denke ich, dass es hier in Cremona ein positives Wochenende war, da wir einen Schritt nach vorne gemacht haben.»
Was sagt Aegerter zur Performance seines Teamkollegen? «Ich freue mich riesig für ihn und das Team, dass wir diesen Erfolg hier in der Heimat des Teams erzielen konnten. Aber ich freue mich auch für die gesamte Kawasaki-Familie, denn wir hatten dieses Jahr keine so einfachen Zeiten», versicherte der Rohrbacher. «Es ist großartig zu sehen, dass unser Motorrad konkurrenzfähig ist. Wenn alles zusammenpasst, können wir mit unserem Paket schnell sein.»
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