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DTM: Was machen die abservierten Fahrer?
Sie gehörten zur Klasse von 2016, nach der Reduzierung des Fahrerfeldes war allerdings kein Platz mehr für sie in der DTM. SPEEDWEEK.com wirft einen Blick auf die abservierten Stars.
DTM
Im Artikel erwähnt



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Durch die Reduzierung des Fahrerfeldes von 24 auf 18 Piloten war von vorneherein klar, dass weniger Platz in der Klasse von 2017 sein würde. Insgesamt wurden neun Piloten aus 2016 aussortiert oder traten freiwillig zurück. Wir werfen einen Blick auf die Fahrer, für die die Karriere in der DTM zu Ende ging.
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Timo Scheider: Seine Fans werden sich sicherlich noch an die emotionale und improvisierte Pressekonferenz erinnern, die Scheider beim Saisonfinale in Hockenheim gab. Geben musste, nachdem er wenige Tage zuvor telefonisch von seinem Aus bei Audi erfahren hatte. Der zweimalige Champion hätte sicherlich einen anderen Abgang verdient gehabt, doch die Ingolstädter hatten sich bei der Entscheidungsfindung, 2017 nicht auf die Dienste Scheiders zu setzen, nicht mit Ruhm bekleckert. In den ersten Wochen des neuen Jahres legte der 38-Jährige los wie die Feuerwehr und präsentierte sein durchaus volles Programm: Er tritt 2017 in der Rallycross-WM an und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring sogar erstmals in BMW-Farben, zudem arbeitet er intensiv an einem Großprojekt, einer Rennstrecke auf der Ferieninsel Mallorca. Langweilig wird es ihm definitiv nicht werden.
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Adrien Tambay:
Er war nicht erst im vergangenen Jahr ein Wackelkandidat, sein Aus kam also nicht ganz überraschend. Den Durchbruch hatte er in den fünf Jahren nie wirklich geschafft. 65 Rennen absolvierte er insgesamt und stand dabei dreimal auf dem Podium. Nach seinem Abgang sparte er nicht mit Kritik. "Die DTM ist politisch gesehen eine sehr schwierige Rennserie", sagte Tambay den Kollegen von Motorsport.com. "Ich habe das Gefühl: Der Sport ist manchmal zweitrangig in der DTM. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich es nicht bedauere, die Serie zu verlassen", so Tambay weiter. Was er machen wird, ist noch nicht definiert, er sprach aber in höchsten Tönen von der australischen Supercars-Serie.
Miguel Molina: Auch der Spanier hatte gehofft, an Bord bleiben zu können. Auch bei ihm kam das Aus nicht wirklich überraschend. Für ihn ist nach immerhin sieben Jahren die DTM-Karriere vorbei. Denn trotz eines starken Schlussspurts 2016 – ein zehnter und elfter Platz 2010 und 2011, Rang 18 2012 sowie vier 17. Plätze in der Gesamtwertung von 2013 bis 2015 waren zu wenig gute Argumente. Offiziell ist auch bei Molina nichts, er absolvierte aber zuletzt einen Test im GTE-Ferrari des AF-Corse-Teams. Möglicherweise liegt seine Zukunft in der WEC. Zuletzt absolvierte er zudem einen Balance-of-Performance-Test für Seat in der TCR.
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Christian Vietoris: Auch für Christian Vietoris ist die DTM-Karriere erst einmal vorbei. "Obwohl es die Gesamtwertung nicht zeigt, bin ich in diesem Jahr meine bislang beste DTM-Saison gefahren. Damit haben wir eine solide Basis, um im nächsten Jahr um den Titel zu kämpfen", hatte er im Oktober nach dem Saisonfinale noch erklärt. 60 Punkte und Rang 14 in der Gesamtwertung waren dann offenbar zu wenig gute Argumente für eine Weiterbeschäftigung. Was er 2017 machen wird, ist offen. Felix Rosenqvist: Mit dem Schweden hätte Mercedes gerne in der DTM weitergearbeitet, doch bei den Überschneidungen mit der Formel E entschied man sich gegen die Tourenwagenserie und für Rosenqvists Engagement in der Elektroserie. Rosenqvist geht 2017 zudem in der japanischen Super Formula an den Start. Auch er hat gut zu tun.
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Maximilian Götz: Bei Götz kam der Abschied nicht ganz überraschend, er konnte in seinen beiden DTM-Jahren nur für ein paar wenige Highlights sorgen. "Die zwei Jahre in der DTM haben mir großen Spaß gemacht und ich habe unheimlich viel dazugelernt. Es war eine großartige Zeit, in der ich viele tolle Menschen kennenlernen durfte", schrieb er bei Facebook nach seinem Aus. Der 31-Jährige wird nun in der anstehenden Saison ins ADAC GT Masters zurückkehren. Götz startet für das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport in der Serie, in der er 2012 die Meisterschaft gewann. Den Mercedes-AMG GT3 Rennwagen teilt er sich an den sieben Rennwochenenden mit Teamkollege Patrick Assenheimer. Das Duo tritt mit der Startnummer 84 - Götz' früherer Nummer in der DTM - an. Götz kündigte zudem an, dass das nicht alles sein werde. Daniel Juncadella:
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Auch Daniel Juncadella schaffte in seinen vier DTM-Jahren den Durchbruch nicht, seine beste Saison war 2013 mit einem 16. Platz. Er hatte 2016 in Budapest seinen ersten Podestplatz gefeiert, der ihm aufgrund eines Verstoßes gegen das technische Reglement aber wieder aberkannt wurde. Ein kleines Happy End blieb ihm also verwehrt. Er hat trotz seines Aus in der DTM 2017 genug zu tun. Juncadella hat beim AKKA ASP Team angeheuert und startet sowohl in der Blancpain Sprint Serie sowie der Langstrecken-Serie. Martin Tomczyk und Antonio Felix da Costa: Beide wurden nicht unbedingt abserviert. Sie beendeten ihre DTM-Karriere, bevor es soweit kommen konnte. Denn durch die Reduzierung galten sie auch durchaus als Streichkandidaten. Den Hut ziehen muss man vor ihnen trotzdem, nicht jeder Fahrer schafft den Absprung so selbstreflektiert und vor allem rechtzeitig. Für Tomczyk, der wie Scheider nach 16 Jahren in der DTM Schluss machte und die Serie ebenfalls prägte, gaben aber nicht nur sportliche Gründe den Ausschlag. "Am Ende war die DTM vor allem sehr politisch und technisch, und das ist für mich keine optimale Rennsituation", sagte er. Sowohl Tomczyk als auch Felix da Costa bleiben bei BMW aber an Bord. Beide unterstützen die Vorbereitung der Münchner auf den 2018 geplanten Einstieg in die WEC. Felix da Costa befindet sich zudem aktuell in seiner dritten Saison in der Formel E, dazu ist das BMW Team RLL auch 2017 wieder mit zwei BMW M6 GTLM in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) vertreten. Im zweiten BMW M6 GTLM bestreitet Tomczyk die Rennen der GTLM-Klasse gemeinsam mit John Edwards.
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