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Marc Surer zu Sebastian Vettel: «Die FIA hatte Angst»

Der Schweizer Sky-GP-Experte Marc Surer (65) geht mit WM-Leader Sebastian Vettel hart ins Gericht. Und der Basler sagt auch, warum der Weltverband FIA nach dem Foul des Ferrari-Stars handeln musste.

Formel 1

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Um 15.00 Uhr treffen sich am Donnerstagnachmittag am Red Bull Ring die Baku-Streithähne Sebastian Vettel und Lewis Hamilton – im Rahmen der FIA-Pressekonferenz. Dritter Mann in der ersten Gruppe wird Haas-Fahrer Kevin Magnussen sein. Der Däne ist zu bedauern. Nach den Vorkommnissen von Baku ist nicht dami zu rechnen, dass sich das Interesse der Journalisten auf Magnussen konzentriert.

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Die Kollisionen von Hamilton und Vettel sind ein anhaltender Aufreger, auch im Fahrerlager des Red Bull Ring an einem Donnerstag, der mit Postkartenwetter für die Steiermark wirbt. Auch das Vorgehen der FIA, die Vettel am Montag mit einem Klapps aufs Handgelenk gehen liess, gibt viel zu reden.

Marc Surer, der Schweizer GP-Experte der deutschen Sky, sagt zum Urteil des Automobil-Weltverbands: "Damit war zu rechnen – obwohl Vettel ein Wiederholungstäter ist. Letztes Jahr hat er in Mexiko Rennleiter Charlie Whiting übel beschimpft. Es wird das letzte Mal sein, dass Vettel so leicht davonkommt. Bei seinem nächsten Vergehen müsste die FIA durchgreifen, da es auch um eine Vorbildfunktion geht. Selbst ein Go-Kart-Fahrer wird bestraft, wenn er einen Anderen rammt."

Aber wieso hat die FIA dann so gehandelt? Surer, Formel-2-Europameister von 1979, sagt weiter: "Die FIA wollte die Sache nicht weiter aufbauschen, weil ein solches Verfahren mit dem Gang vors Internationale Sportgericht und vielleicht sogar vors Berufungsgericht viel zu lange dauern würde. Im schlimmsten Fall hätte sich das gemäss den vorgegebenen Einsprachefristen bis September hingezogen! Davor hatte die FIA Angst."

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"Es war sicherlich auf der Kippe, aber Vettels Entschuldigung, seine Reue plus Strafarbeiten haben die FIA milde gestimmt. Ich denke, dass das milde Urteil darauf ausgerichtet ist, die WM nicht zu beeinflussen. Wenn die FIA Vettel für ein Rennen sperrt, würde mit grosser Wahrscheinlichkeit Lewis Hamilton das Rennen gewinnen. So gesehen hat die FIA mit einem Auge auf den WM-Kampf geschaut."

Viele fragen sich: Die Reue von Sebastian Vettel, ist das ehrlich gemeint?

Marc Surer weiter: "Da er so lange gebraucht hat, war das eher eine kalkulierte Reaktion. Vettel hat sich in Baku im Recht gefühlt. Er dachte wirklich, dass Hamilton ihm eine Schikane-Bremsung verpasst hat. Sebastian ist ein intelligenter Mensch. Er wusste, dass er nur mit einer vollumfänglichen Entschuldigung davonkommt."

Andern wird sich gemäss Surer wenig: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vettel an seinem Pistenverhalten etwas ändert. Ich hoffe nur, dass er vor seinem nächsten Anfall erst ein wenig nachdenkt, bevor er wieder jemanden über Funk beschimpft oder unnötige Aktionen macht. An seinem Fahrstil muss er nichts ändern, er muss vielmehr an seinen Wutausbrüchen arbeiten."

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Eine Racheaktion von Hamilton befürchtet Surer nicht: "Das wäre nicht Lewis. Hamilton ist ein knallharter Fahrer, der zwar im Zweikampf die Ellbogen ausfährt, aber unfair habe ich ihn nie erlebt."

Wenn sich die ganze Aufregung um Vettel und Hamilton ein wenig gelegt hat – wie geht das WM-Duell zwischen den beiden Titelfavoriten in Österreich weiter? Surer: "Auf dem Red Bull Ring haben wir wieder einen rutschigen Asphalt und ultrasofte Reifen. Das müsste Ferrari in die Hände spielen, die meiner Meinung nach sehr stark sein werden. Mercedes wird allerdings nicht viel schlechter sein. Ich erwarte einen offenen Zweikampf und auf den freue ich mich sehr."

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