Bernie Ecclestone: «Vielleicht doch nur 19 GP»
Bernie Ecclestone verhandelt mit der Türkei über die Austragung eines Formel-1-GP in diesem Jahr, glaubt aber nicht an einen positiven Ausgang.
Nächste Woche wird entschieden, ob die kommende Formel-1-Saison 20 Rennen umfassen wird. Die Suche nach einem Ersatz für das verschobene Strassenrennen durch New Jersey läuft schon seit Längerem, der Weltrat des Automobilweltverbands FIA hat im Formel-1-Kalender den 21. Juli als Renntermin reserviert.
Bernie Ecclestone verhandelt mit den Streckenbetreibern des Istanbul Park Circuits in der Türkei, erklärte aber: "Zur Zeit denke ich, dass wir in diesem Jahr wohl doch nur 19 Rennen sehen werden. Das wäre kein grosses Problem für die Formel 1, die Entscheidung fällt aller Voraussicht nach in der kommenden Woche."
Ob der ausgekochte Chef-Rechteverwalter den Glauben an einen positiven Ausgang der Gespräche wirklich verloren hat, ist anzuzweifeln. Der 82-jährige Brite ist berühmt für seine Verhandlungskünste, gut möglich, dass er damit nur den Druck auf seine Verhandlungspartner erhöhen will. Im Dezember hatte der türkische Sportminister noch betont, dass keine öffentlichen Gelder für die Austragung des Grands Prix vor den Toren der Metropole am Bosporus zur Verfügung stünden.
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