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Jonas Folger (7.): «Chattering und kein Grip»

Von Sharleena Wirsing
Jonas Folger in Assen

Jonas Folger in Assen

Das Rennen der Moto2-Klasse führte Jonas Folger acht Runden lang an, doch dann fiel der Bayer bis auf den siebten Platz zurück – die Reifen machten Probleme.

Jonas Folger legte in Assen gleich zwei Raketenstarts vor. Nachdem das Rennen zuerst in Runde 1 nach dem Sturz von Luis Salom abgebrochen werden musste, stürmte Folger auch nach dem Neustart an die Spitze. Durch seinen rasanten Start hatte er sofort 0,5 sec Vorsprung, die er bis auf 1,3 sec ausbauen konnte.

Doch dann rückte Tito Rabat in großen Schritten heran. Folger fiel bis auf Platz 7 zurück. «Ich fühle mich bescheiden, denn ich hatte mir für das Rennen ziemlich viel erhofft. Die ersten acht Runden waren natürlich gut, beziehungsweise die ersten fünf Runden. Dann ging es bergab. Ich hatte Chattering, was ich das ganze Wochenende zuvor nicht hatte.»

Zum zweiten Mal an diesem Wochenende erwischte Folger einen fehlerhaften Hinterreifen. «Der hintere Reifen ging zum zweiten Mal an diesem Wochenende kaputt. Es fielen wieder ganze Fetzen heraus. Der neu montierte Reifen war beim ersten Start unwuchtig. Dann montierten wir den 16-Runden-alten Vorderreifen aus dem Warm-up. Der baute dann auch nach vier oder fünf Runden ab. Dann kam Chattering dazu. Es hat alles einfach nicht zusammengepasst. Ich habe versucht, das zu umfahren. Ich änderte meinen Fahrstil, ging weicher ans Gas, bremste früher und sanfter, dann später. Ich habe wirklich alles versucht, was funktionieren könnte. Doch es half nicht. Am Ende hatte ich zum Chattering auch keinen Grip mehr.»

«Es war eben Pech. Was soll ich sagen, ich habe das Beste versucht. In dieser Klasse muss alles zusammenpassen. Ich muss fit sein, die Reifen müssen passen und das Fahrwerk muss perfekt abgestimmt sein. Dann können wir vorne mitfahren, wie man sieht. Derzeit reicht es aber nicht ganz. Ich muss auch dieses Wochenende abhaken und nach vorne schauen», weiß der 21-jährige Folger.

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