Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Das Aprilia Racing Team startet 2022 in der MotoGP-Weltmeisterschaft erstmals seit 2004 mit einem echten Werksteam. Denn bisher nutzten die Italiener sieben Jahre lang die beiden Startplätze von Fausto Gresini, der Hersteller galt deshalb als Satellitenteam und durfte deshalb bei erfreulichen Startplätzen und Rennergebnissen den wirklichen Kundenteams die Position im Parc Fermé wegschnappen – als bestes Independent Team. Eine kuriose Situation.
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Jetzt hat sich Aprilia Racing bei der Dorna für fünf Jahre zwei eigene Plätze gesichert. Es sind im Grunde jene beiden, die Marc VDS Honda nach der Saison 2018 zurückgelegt hat und die eigentlich für Valentino Rossi reserviert waren. Doch "The Doctor" hat die beiden Plätze von Avintia Esponsorama Ducati übernommen. Als Aprilia für die Saison 2015 mit Bautista und Melandri nach dem Ausstieg aus der Superbike-WM in die MotoGP-Klasse zurückkehrte, sträubte sich die Dorna, dem Werk aus Noale zwei eigene Plätze zu geben, wie sie zum Beispiel Suzuki und KTM widerspruchslos bekommen haben.
Der Grund: Der ehemalige Aprilia-Inhaber Ivano Beggio hatte sich nach 2004, als der Hersteller kurz vor dem Bankrott stand, aus der MotoGP-WM zurückgezogen – nach drei Jahren mit der 990-ccm-Dreizylinder-Cube, trotz eines Vertrags über fünf Jahre. Aprilia hätte damals wegen Vertragsbruchs alle Dorna-Zuschüsse von drei Jahren zurückzahlen müssen. Beggio weigerte sich aber, was Roberto Colaninno als neuer Eigentümer und Piaggio-Group-CEO jahrelang büssen musste.
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SPEEDWEEK.com trug bei der heutigen Teamvorstellung einige Aussagen des neuen Aprilia-Stars Maverick Viñales zusammen, der Yamaha im Sommer 2021 überraschend verlassen hat.
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Maverick Viñales:
über Aleix Espargaró: "Ich kenne Aleix nun schon sehr lange, und im Grunde ist der Hauptunterschied bei unseren Fahrstilen, dass er auf dem Bike bleibt, und ich im ‘hang off style' daneben hänge. Das ist ein grosser Unterschied."
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Familie immer dabei… "In der heutigen Zeit haben wir die entsprechenden Technologien, um in Kontakt zu bleiben. Wir können Video-Anrufe machen, und das vereinfacht alles, man vermisst die Familie etwas weniger, aber ich nehme sicherlich etwas mit, das mich an meine Familie erinnert und mir hilft, Ruhe zu bewahren." Rituale/Aberglaube "Ich habe nicht viele Rituale, ich wärme mich immer gleich auf, aber den Aberglauben, dass ich immer das Gleiche tun muss, um Glück zu haben, habe ich nicht. Aber ich wärme mich immer gleich auf, um fürs Rennen bereit zu sein."
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Was geht ihm vor dem Rennen durch den Kopf? "Die wichtigsten fünf Minuten vor dem Rennen sind jene, die man vor dem Verlassen des Motorhomes verbringt, denn da musst du ruhig sein und entspannen. Danach wechselst du in den Rennmodus, und alles ist etwas einfacher, weil du dann einen bestimmten Ablauf hast. Davor kannst du schon nervös werden, die fünf Minuten, bevor du das Motorhome verlässt, sind deshalb sehr wichtig." Ernährung "Ich halte keine bestimmte Diät ein, aber ich versuche, mich gesund zu ernähren und gute Dinge zu essen, das ist das Wichtigste. Ich mache in dieser Hinsicht nichts Verrücktes."
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Lieblingsstrecken "Meine Lieblingsstrecke ist Phillip Island, leider konnten wir in den letzten beiden Jahren nicht dort fahren. Mir gefällt die Strecke dort sehr, deshalb hoffe ich, dass wir bald wieder dorthin zurückkehren können." Was würde er auf dem GP-Podest machen?
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"Ich weiß es nicht, das passiert dann spontan. Das ist das Schöne an unserem Sport, du weisst nie, welche Resultate du einfahren wirst. Alles ist spontan, deshalb kann ich nicht sagen, was ich auf dem Treppchen tun würde. Ich denke natürlich oft daran, wie es ist, mit Aprilia aufs Podest zu kommen und zu gewinnen, und ich spüre das dann auch. Aber ich denke dann nicht daran, etwas Spezielles zu machen." Sepang-Test, 5. und 6. Februar, kombinierte Zeiten: 1. Enea Bastianini, Ducati, 1:58,131 min 2. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,157 3. Jorge Martin, Ducati, 1:58,243 4. Alex Rins, Suzuki, 1:58,261 5. Maverick Viñales, Aprilia, 1:58,261 6. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,265 7. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,313 8. Marc Márquez, Honda, 1:58,332 9. Johann Zarco, Ducati, 1:58,413 10. Pol Espargaró, Honda, 1:58,420 11. Luca Marini, Ducati, 1:58,430 12. Joan Mir, Suzuki, 1:58,529 13. Takaaki Nakagami, Honda, 1:58,607 14. Jack Miller, Ducati, 1:58,645 15. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,701 16. Marco Bezzecchi, Ducati, 1:58,710 17. Alex Márquez, Honda, 1:58,800 18. Brad Binder, KTM, 1:59,016 19. Raúl Fernández, KTM, 1:59,180 20. Fabio Di Giannantonio, Ducati, 1:59,197 21. Cal Crutchlow*, Yamaha, 1:59,262 22. Andrea Dovizioso, Yamaha, 1:59,284 23. Remy Gardner, KTM, 1:59,348 24. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:59,365 25. Darryn Binder, Yamaha, 1:59,857 26. Sylvain Guintoli*, Suzuki, 1:59,996 27. Lorenzo Savadori*, Aprilia, 2:04,385 28. Takuya Tsuda*, Suzuki, 2:05,678 * = Testfahrer
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